"Das Bundeshaus ist wichtig für unser Land. In den kommenden zwei Wochen seid aber auch ihr wichtig für die Schweiz", begrüsste Maurer die Spieler und den Staff in der Empfangshalle des Bundeshauses. Sie müssten an der WM zusammenstehen wie die Gründer der Eidgenossenschaft, sagte Maurer, als er dem Team von Ralph Krueger unter der Statue, die den Rütli-Schwur darstellt, die Symbole in der Halle erklärte. Das Motto für die WM müsse getreu der Innschrift im Dach der Empfangshalle "alle für einer, einer für alle" lauten. Er hoffe, dass die Symbole des Bundeshauses positive Auswirkungen auf die Leistungen des Teams haben.

Nach einem kurzen Rundgang durch sein Büro lud Ueli Maurer das Nationalteam zu einem knapp einstündigen Apero ein. Assistenztrainer Jakob Kölliker stellte dem "höchsten" Schweizer Sportler jedes Teammitglied einzeln vor, bevor Maurer Ralph Krueger, Verbandspräsident Fredy Egli und Captain Mark Streit symbolisch einen "Zwipf" (Zwischenverpflegung) der Armee überreichte. Er hoffe allerdings, dass die Schweizer die Notration nicht brauchen müssen, scherzte Maurer. "Denn sonst wärt ihr wirklich in Notlage."

Dass die Nati an der WM in Notlage gerate, davon habe er keine Angst. Ein konkretes Resultat erwarte er nicht. "Die Vorrunde zu überstehen, ist an einer WM im eigenen Land mit all den grossen Erwartungen von ausssen schon eine gute Sache", setzte Maurer die Zielvorgaben tief an. Er sei überzeugt, dass die WM nicht nur wegen der Schweizer ein Erfolg werde.

Das Tempo, der Einsatz und die Begeisterung in einem Eishockey-Spiel fasziniere ihn, so Maurer, der sich am Champions-League-Final mit den ZSC Lions als Sympathisant des HC Ambri-Piotta outete. Und deshalb werde er dem Team, das im Bundeshaus galant im Anzug erschien, die Daumen drücken. "Ich habe schon etwas Herzklopfen, wahrscheinlich mehr als ihr."