Löcher

Helliker Erdlöcher werden zugeschüttet

Nun ist klar, weshalb sich oberhalb von Hellikon die Erde geöffnet hat: Ein Erdrutsch liess die Löcher kurz nach Weihnachten entstehen. Der Geologe empfehle nun, die Löcher aufzuschütten, sagt Gemeindeammann Kathrin Hasler.

Dies sei aber nicht ganz einfach, denn immerhin seien 550 Kubikmeter Steine und Erde dazu nötig. Ausserdem könnten die rund 55 Lastwagenladungen mit Füllmaterial nicht direkt auf den Neulig fahren.

Die Erdlöcher können frühestens im nächsten Jahr saniert werden, denn die Gemeindeversammlung von Hellikon muss erst einen entsprechenden Kredit sprechen. Hasler rechnet mit mindestens 30 000 bis 35 000 Franken, die dafür aufgewendet werden müssen. Zusammen mit den bereits ausgegebenen 40 000 Franken für die bisher durchgeführten Untersuchungen werden die Erdlöcher die Gemeinde Hellikon mindestens 75 000 Franken kosten.

Die Sanierung der Erdlöcher garantiere aber nicht, dass sich auf dem Neulig nicht plötzlich weitere Löcher öffnen, so Hasler. Deshalb müsse der Gemeinderat auch weiterhin regelmässig das Gelände beobachten. (lbr)

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