Strassen
Harter Winter sorgt für Millionenschäden auf Aargauer Strassen

Der häufige Schneefall und die vielen Frost-Tau-Wechsel haben den Strassenbelägen im Kanton stark zugesetzt. Die Kosten für die Reparaturen belaufen sich auf rund 6,5 Millionen Franken - rund 2 Millionen mehr als in einem normalen Jahr.

Drucken
Teilen
Belagsschäden

Belagsschäden

Aargauer Zeitung

Im Vergleich zum Vorjahresmonat leisteten die Winterdienstverantwortlichen im Januar 2010 doppelt so viele Einsatzstunden, teilt das Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) mit. Auch der Salzverbrauch war doppelt so gross wie im Januar 2009.

Die Folgen: Auf vielen Strecken des Aargauer Strassenetzes, das 1150 Kilometer lang ist, sind Löcher und Belagsausbrüche entstanden. Sie sollen in den nächsten Monaten geflickt werden. Die Kosten für diese Reparaturarbeiten belaufen sich auf rund 6,5 Millionen Franken. Das sind 2 Millionen mehr als in einem normalen Jahr ausgegeben werden.

Die Schäden und damit die Reparaturarbeiten verteilen sich auf den ganzen Kanton. Zu einem kleinen Teil werden Gesamtsanierungen der Strassen vorgezogen, um die Schäden zu beheben. Die Reparaturarbeiten werden zu zusätzlichen Baustellen und damit zu Verkehrsbehinderungen führen. (dge)

Aktuelle Nachrichten