Hundeschicksal

Happy End für Cora – oder wie ein schwieriger Kampfhund seine zweite Chance nutzte

Wie Cora zu ihrem zweiten Leben kam – im Beitrag der Sendung «tierisch».

Wie Cora zu ihrem zweiten Leben kam – im Beitrag der Sendung «tierisch».

Cora ist ein American Staffordshire Terrier – ein Listenhund, ein Kampfhund. Sie galt zudem als schwierig, ein Tier, das weder mit Katzen noch mit anderen Hunden klar kam. Doch dann ist sie vom Ehepaar Fischer adoptiert worden.

Die beiden Aargauer gaben der Hündin eine zweite Chance. Und diese hat Cora angenommen. Nach nur eineinhalb Jahren ist sie nicht mehr wieder zu erkennen: Ein verspielter Vierbeiner, der mit einer Katze zusammenlebt.

«Vieles musste sie erst kennenlernen», erzählt Shahnas Fischer im Beitrag der Sendung «tierisch». Doch Fischers hatten Durchhaltewillen und eine Mission: «Wir wollten ihr zeigen, was es heisst, ein Hund in einem schönen Zuhause zu sein.» 

Hundeschule, Kurse und Privatunterricht

Für Cora hiess das: die Hundeschule besuchen und alle Kurse absolvieren, die im Kanton Aargau für Listenhunde vorgeschrieben sind. Zudem gab es Privatunterricht bei der Hundetrainerin. 

Jeder Kanton führt eine Liste mit Hunderassen, die aufgrund ihrer Gefährlichkeit entweder verboten oder nur mit Bewilligung gehalten werden können. Im Kanton Aargau braucht es für einen American Staffordshire Terrier eine Bewilligung, die mit bestimmten Auflagen verbunden ist.

«Wir brauchten ein dickes Fell»

Auch für die Zweibeiner keine leichte Zeit. «Wir brauchten anfangs ein dickes Fell wegen der Reaktionen der anderen Leute», sagt Shahnas Fischer. Viele hätten Angst gehabt vor dem Kampfhund, nur wenige konnten Fischers verstehen.

Heute könnten sie ihrem Umfeld zeigen: «Seht, es ist ein Hund wie jeder andere auch.» (smo)

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