«Haben die Hoffnung aufgegeben»

Die Grosseltern der vor 4 Jahren bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Olivia wollen den Fall nicht weiterziehen und erheben keine Einsprache, wie ihr Anwalt gegenüber Radio Argovia sagt. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gegen drei Mitarbeiter des Strassenverkehrsamtes und zwei Ärzte wurde Anfang Juli eingestellt.

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Seine Mandanten haben die Hoffnung aufgegeben, dass es noch vor Ablauf der Verjährungsfrist im nächsten Jahr zu einer Anklage gegen drei Mitarbeiter des Aargauer Strassenverkehrsamtes und zwei Ärzte kommt, wie Ueli Vogel, Anwalt der Grosseltern der vor vier Jahren bei einem tragischen Unfall verstorbenen Olivia, gegenüber Radio Argovia sagt.

Die damals 15-jährige Olivia war 2005 in Brugg von einem betagten Lenker anfahren worden. Der Mann hatte trotz gesundheitlichen Problemen die Fahrerlaubnis bekommen.

Die Grosseltern erheben nun Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft. Diese habe lediglich nach Material gesucht, das die beschuldigten fünf Personen entlaste. Das Verfahren wurde Anfang Juli zum zweiten Mal eingestellt. (aen)

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