Schützenfest

Gute Resultate und viel Lob am ersten Tag

Nach drei Jahren Vorbereitung sind gestern am Eidgenössischen Schützenfest die ersten Treffer erzielt worden. Die Eröffnungsbilanz der Organisatoren ist positiv.

Toni Widmer

Erst 2 Probeschüsse und danach 30 Schüsse innerhalb von lediglich vier Minuten – am Eröffnungstag zum Eidgenössischen Schützenfest Region Aarau (ESF 2010) hat es gestern erstmals so richtig geknallt.

Das Eröffnungsschiessen, das bis heute Samstagabend andauert, ist ein spezieller Wettbewerb im Rahmen eines Eidgenössischen und besonders bei den «angefressenen» Schützen sehr beliebt. Rund 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz haben sich dafür angemeldet.

Die ersten Reaktionen der Schützen waren positiv, die zentrale Schiessanlage auf dem Füllenfeld in Rupperswil kommt offenbar gut an. Und sie lässt jene guten Leistungen zu, die der Eidgenössische Schiessanlagenexperte Hansjörg Langenegger erwartet hat.

Gleich mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten gestern mit Spitzenresultaten nahe am Punktemaximum glänzen. Bei den Ordonnanzwaffen lag das Höchstresultat bei 283 und bei den Sportwaffen bei 281 von möglichen 300 Punkten.

Politiker am Gewehr

Am Freitagnachmittag wagten sich am Gästeschiessens auch verschiedenste Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf das Läger. Einige zeigten sich sehr zielsicher. So schoss FDP-Nationalrat Philipp Müller trotz Rückenbeschwerden mit 73 Punkten sogar 2 Punkte mehr als OK-Präsident Ernst Hasler, der mit 71 Punkten den Kranz (erforderlich 60 von möglichen 80 Punkten) sicher nach Hause brachte.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1