Badi Langenthal

Gute Bilanz trotz schlechtem Wetter

Badespass: Hohe Temperaturen lockten viele in die Badi. (H. Bärtschi)

Badibilanz Langenthal

Badespass: Hohe Temperaturen lockten viele in die Badi. (H. Bärtschi)

Die wahren Schwimmer liessen sich auch diese Woche nicht vom Besuch in der Badi Langenthal abhalten.

Die Wassertemperatur im Schwimmbecken der Badi Langenthal war diese Woche höher als die Lufttemperatur. «Wenn man im Wasser ist, ist es sehr angenehm», versichert Badmeister Ralf Rombach. Den Sprung ins verhältnismässig warme Nass wagten diese Woche trotzdem Wenige: Planschten und schwammen vergangene Woche bei Hochsommertemperaturen täglich im Durchschnitt 1286 Personen, waren es gestern nur 186 Badegäste. «Die Harten, jene die einfach Spass am Wasser und am Schwimmen haben, die kommen immer», kommentiert Rombach. Sichere Werte sind auch jene Kinder, die an den Schwimmkursen für Anfänger teilnehmen, die während der Schulferien laufen.

Die erste Juliwoche war in Sachen Badegäste bisher die Spitzenwoche: 10 000 Personen fanden den Weg ins Freibad. Rekordtag war der Mittwoch, 1. Juli, mit 2400 Besuchern. Im Mai hatte es im Durchschnitt 1020 Personen pro Tag, in der ersten Juni-Hälfte täglich 659 Personen und in der zweiten Hälfte nur noch 591 Besucher pro Tag. «Das ist schon eher wenig», sagt Rombach. Der Badmeister ist jedoch guten Mutes, vor allem da eine Wetterbesserung in Sicht ist. Für morgen sind bereits Temperaturen von 25 Grad Celsius und für Montag sogar 29 Grad gemeldet. «Sobald die Sonne da ist, kommen die Leute.»

Verschnaufpause fürs Putzen genutzt

Trifft die Prognose ein, sollte die Wassertemperatur von den jetzt 23 Grad wieder auf 25 bis 26 Grad Celsius steigen - so wie vergangene Woche. «Wenn die Lufttemperatur so tief ist wie diese Woche, strahlt das Wasserbecken natürlich schon Wärme ab», erklärt Rombach das Absinken der Wassertemperatur.

Auch wenn es an einigen Tagen weniger Gäste hat, wird es Badmeister Rombach nicht langweilig: «Dann können wir einiges aufarbeiten, was sonst liegen bleibt: Beispielsweise reinigen wir die Rutschbahn wieder einmal gründlich und machen Reparaturen.» Gerade die Rutschbahn habe nach einer Woche mit 10 000 Besuchern gründliches Saubermachen mit dem Hochdruckreiniger nötig. «Da sammeln sich Schmutz und Algen auf dem Naturstein an», erklärt Rombach. Nun ist die Rutsche für den nächsten Besucheransturm wieder bereit. (ids)

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