Grosszügiger und heller: KEBA wird fit gemacht

Jetzt wird es konkret: die marode KEBA in Aarau soll schon bald für die nächsten 30 Jahre fit gemacht werden. 35000 Besucherinnen und Besucher jährlich dürfen in Zukunft von einer grosszügigeren und helleren Kunsteisbahn profitieren. Und sich wieder sicherer fühlen.

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Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
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Carlo Mettauer, Stadtrat Aarau, informiert über die Ausgangslage, den Totalunternehmerwettbewerb und die Finanzierung.
Anwohner in angeregter Diskussion.
Fritz Hächler, Geschäftsleitung FC Aarau, und Manfred Meury, Geschäftsleitung Bauengineering AG Basler, studieren die Pläne.
Beat Rüetschi, Gemeindeammann Suhr, in der Diskussion mit Anwohnern.
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)
Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)

Die Aarauer Kunsteisbahn (KEBA)

Zur Verfügung gestellt

Deborah Balmer

Gewonnen hat den Wettbewerb um die Gesamterneuerung KEBA ein Architekten-Team aus Winterthur und ein Bauingenieur-Büro aus Basel. Heute Vormittag haben Vertreter der Gemeinden und die Wettberwerbsgewinner das Projekt den Medien vorgestellt.

Die Stadt Aarau, die Gemeinden Buchs und Suhr sowie die Kunsteisbahn Region Aarau (KEBA) werden die Eissport-Anlage gemeinsam und umfassend erneuern. Die Zeit ist knapp: Weil der Zustand der Halle desolat ist, müsste die Eishalle sonst in naher Zukunft geschlossen werden.

Im Winter 2010 soll das Volk nun über die Gesamterneuerung abstimmen. Wenn alles klappt, beginnt der Bau im Januar 2012. In gut drei Jahren ist die KEBA dann für Sportbegeisterte im neuen Kleid geöffnet.

Für insgesamt 16,7 Millionen Franken soll die 50-jährige Anlage grosszügiger und heller gestaltet werden. Zudem werden die Betriebs- und Energiekosten gesenkt. Nicht nur die Sportbegeisterten, sondern auch die Anwohner dürfen sich freuen: der Lärmschutz soll laut den Verantwortlichen deutlich verbessert werden. Dazu wird das 25-jährige Aussenfeld komplett erneuert, überdacht und durch ein Garderobegebäude abgeschirmt.

Jährlich wird die KEBA von über 35000 Besucherinnen und Besucherin genutzt - davon kommen 60 Prozent aus der Region. Auch viele Schulklassen verlegen ihre Sportstunde auf die Eisbahn in Aarau. Auch wenn die KEBA dringend saniert werden muss: «Die Sicherheit ist für die Besucher auch jetzt gewährleistet», so der Betreiber der Eisbahn, Heinz Zaugg. Die Öffentlichkeit kann das Projekt ab heute bis zum 12. November in der Aula des Schulzentrums Aarauerfeld in Suhr anschauen.

Wie schaut die neue KEBA aus? Weitere Bilder und Informationen finden Sie morgen in der Print-Ausgabe der Aargauer Zeitung.