Das Grand Resort Bad Ragaz sei nicht nur schweizerische und europäische Spitze, sondern Weltklasse, fasste Urs Heller, Chefredaktor von Gault Millau, den Juryentscheid zusammen. Dazu hätten sowohl das einmalige Hotel- und Wellnessangebot als auch die überragenden Leistungen der Gastronomie beigetragen.

Von den sieben Restaurants im Grand Resort weisen laut Heller drei insgesamt 45 Gault-Millau-Punkte auf. Auf 17 Punkte kommt die "Äbtestube" von Chefkoch Roland Schmid und auf 15 Punkte das Restaurant "Bel-Air" unter Konzern-Küchenchef Renato Wüst. Das neue Asienrestaurant "Namun" erhielt kurz nach dem Start 13 Punkte.

Den Entscheid beeinflusst hätten auch die Fünf-Sterne-Hotels "Hof Ragaz" und "Quellenhof" mit dem neuen neunstöckigen Spa-Suitentower. Die durchgestylten Suiten mit Thermalwasser, Dampfbad und Sauna setzten wegweisende Massstäbe, ebenso die neue öffentliche Tamina-Therme und der Wellnessbereich To B., so Heller.

Es ist das erste Mal, dass ein Betrieb zum zweiten Mal "Hotel des Jahres" wurde. 1998 war es der "Quellenhof". Die erneute Auszeichnung sei vor allem dem Engagement der Mitarbeitenden zu verdanken, betonte Peter P. Tschirky, Geschäftsführer des Grand Resorts. Insgesamt werden 720 Personen beschäftigt.

In den letzten anderthalb Jahren hat die Grand Resort Bad Ragaz AG 160 Mio. Franken in Neu- und Umbau ihrer Hotel-, Bade-, Wellness- und medizinischen Anlagen investiert. Im Hotelbereich stehen nun 289 Fünf-Stern-Zimmer zur Verfügung, davon 183 Suiten.