GP Mutschellen

GP Mutschellen: «Gentlemen, start your engines»

Motorengeheul von einem Bugatti T35 von 1929, Benzingeruch vom Formel 1 Cooper Maserati T53 mit Jahrgang 1961 oder Reifenquietschen einer Honda RS RF aus dem Jahre 1980: Der vierte Grand Prix Mutschellen lockt erneut mit einer grossen Bandbreite an Oldtimern auf zwei, drei oder vier Rädern.

Insgesamt 190 Fahrzeuge sind am Sonntag zwischen Rudolfstetten und Friedlisberg unterwegs.

Erstmals am Start ist eine Dorfgruppe mit 26 Fahrern aus der Region Mutschellen/Bremgarten. Zu sehen sind dabei etwa ein Ford T mit Jahrgang 1926 von Viktor Stutz aus Widen, ein 1933er Rolls Royce 20/25 von Paul Hüsser aus Rudolfstetten oder ein Mercedes-Benz Cabrio A aus dem Jahr 1952 von Theophil Schedle aus Bremgarten.

150 Microcars aus ganz Europa

Ein weiterer Höhepunkt sind die vielen prominenten Fahrer. Allen voran der 80-jährige Luigi Taveri, der dreifache Motorradweltmeister aus Samstagern ZH. Er fährt am GP Mutschellen mit seiner Honda-250er-Werkmaschine mit Baujahr 1961.

Die Oldtimer-Herzen höher schlagen lassen werden auch die 150 Kleinstwagen, die vom 30. April bis am 2. Mai am 9. Microcar-Treffen in Wohlen auf dem Bleichiareal zu bestaunen sind. Am Sonntag fahren sie nach Rudolfstetten, wo sie auf dem Dorfplatz Halt machen.

Los gehts am Sonntag bereits in aller Früh: Die alten Rennwagen treffen ab 6 Uhr in Rudolfstetten ein, wo ein Wagenpark organisiert wird. Von 8.20 bis 16.20 Uhr finden die verschiedenen Läufe statt. Die Kleinstwagen sind von 9.30 bis 12 Uhr auf dem Dorfplatz ausgestellt. Von 10.15 bis 10.45 Uhr gibts einen ökumenischen Gottesdienst mit strikter Motorenruhe. Zuschauer werden gebeten, per öffentlichen Verkehr anzureisen. Die Fahrt mit der BDWM ist mit gültigem Ticket auch diesmal gratis. Tickets kosten 15 Franken und sind an diversen Vorverkaufsstellen erhältlich. (fam)

Mehr Infos: www.gpmutschellen.ch

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