USA

Gouverneur von Ohio setzt zwei Hinrichtungen aus

Hinrichtungszelle in Texas (Archiv)

Hinrichtungszelle in Texas (Archiv)

Wegen einer gescheiterten Hinrichtung hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Ohio die nächsten beiden geplanten Hinrichtungen ausgesetzt. Im September war bei einem Häftling während zwei Stunden keine Vene für die Giftspritze gefunden worden.

Wegen des Falls gab ein Gericht der Klage eines weiteren zum Tod Verurteilten statt und setzte eine für Donnerstag angesetzte Hinrichtung aus. Die für Oktober und November angesetzten Hinrichtungen sollten verschoben werden, um nach einer Alternative zur Giftspritze zu suchen, teilte der demokratische Gouverneur Ted Strickland mit.

Zugleich ordnete das Gericht eine Überprüfung der Hinrichtungsmethoden in Ohio an. Er sei "überzeugt" dass die Gefängnisbehörden bis Anfang Dezember eine Alternative finden würden, sagte Strickland. Dieses Jahr wurden in Ohio bislang vier Menschen hingerichtet.

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