Goldener Bär für peruanischen Film «La Teta Asustada»

Tilda Swinton küsst Magaly Soliers Hand

Tilda Swinton küsst Magaly Soliers Hand

Der Goldene Bär der 59. Berlinale geht an den peruanischen Film «La Teta Asustada» ("Die Milch des Leids"). Das teilte die internationale Jury der Internationalen Filmfestspiele Berlin am Abend mit.

Die 32-jährige Regisseurin Claudia Llosa erzählt in dem Film von einer jungen Frau, die an den Folgen des Jahre zurück liegenden Terrorsystems in Peru leidet. Der Andenstaat hatte zum ersten Mal am Berlinale-Wettbewerb teilgenommen und gewann nun auf Anhieb den Hauptpreis.

Der Silberne Bär für das beste Drehbuch geht an den US-Film "The Messenger". Die Jury zeichnete dafür Regisseur Oren Moverman und seinen Mitautor Alessandro Camon aus. Ihr Hauptdarsteller Bob Foster nahm den Preis für das Anti-Kriegsdrama entgegen. "The Messenger" hatte zuvor bereits den Friedensfilmpreis erhalten.

Die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr wurde mit dem Silbernen Bären als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihre Rolle in dem deutschen Wettbewerbsfilm "Alle Anderen" von Maren Ade. Die 31-Jährige gehört zum Ensemble des Wiener Burgtheaters

Mit einem silbernen Bären als bester Darsteller ist Sotigui Kouyate geehrt worden. Der in Mali geborene Schauspieler bekam die Trophäe für seine Rolle in dem Drama "London River". In dem Film des Franzosen Rachid Bouchareb geht es um die Auswirkungen der Terroranschläge in London 2005.

Der Publikumspreis der Berlinale geht an den US-Film "The Yes Men Fix The World". Platz zwei geht an den Film "Welcome" des französischen Regisseurs Philippe Lioret, Platz drei an die österreichische Produktion "Der Knochenmann" von Wolfgang Murnberger.

Der Schweizer Kurzfilm "Polar" von Michael Koch erhielt eine lobende Erwähnung in der Sektion "Perspektive Deutsches Kino". Der 30-minütige Film war der einzige Schweizer Beitrag, wie Swiss Films mitteilte.

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