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Gleich bekommt einer Schlagrahm ins Gesicht – und warum das eine Schweizer Sensation ist

Eine Mutter filmt ihre beiden Söhne, wie sie ein neues Spielzeug ausprobieren. Es sind gerademal zehn Sekunden, doch die beiden Schweizer Buben sind damit weltberühmt geworden.

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Kaum zu glauben, was Facebook alles kann. Der neueste Streich: Die Social-Media-Plattform hat zwei Schweizer Buben in den Olymp der viralen Videos gehievt.

Es sind die Söhne von Amélie De Clercq aus Vernier GE, fünf- und siebenjährig. Am 6. Dezember filmt sie die beiden, wie sie enthusiastisch ein neues Spielzeug ausprobieren.

Es ist ein sogenanntes «Pie Face»-Spiel, bei dem zwei Spieler versuchen, dem jeweils anderen eine Ladung Schlagrahm ins Gesicht zu drücken.

Die Grossmutter ist es schliesslich, die die zündende Idee hat, wie «20 Minuten» berichtet. Nämlich, das Video dem Spielzeughersteller zu schicken.

Von dort aus findet es seinen Weg auf Facebook und in die Welt hinaus. Es vergehen nur wenige Tage, bis das Video von Millionen von Menschen rund um den Erdball gesehen wird.

Auf Raten einer befreundeten Anwältin hin beginnt Amélie De Clercq das Video auf Youtube und über eine Firma zu vermarkten. Das könnte sich lohnen: Der Hype ist ungebrochen, das Video verzeichnet laut «20 Minuten» bis jetzt über 70 Millionen Klicks.

Das ist eine kleine Sensation. «Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Schweizer Amateurvideo je solche Zahlen erreicht hätte», zitiert das Newsportal den Präsidenten des Swiss Web Festivals, Bertrand Saillen.

Wie viel Geld zusammenkommen wird, kann Amélie De Clercq noch nicht abschätzen – aber immerhin weiss sie bereits, dass sie dieses für wohltätige Zwecke spenden will. (smo)

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