SF bi de Lüt

Gesucht wird noch ein Senator

Kreativität gefragt: «SF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann (vorne links am Tisch) übergibt Rolf Alder von der Brugger Delegation (vorne rechts) die Wochenaufgabe.

SF bi de Lüt in Brugg

Kreativität gefragt: «SF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann (vorne links am Tisch) übergibt Rolf Alder von der Brugger Delegation (vorne rechts) die Wochenaufgabe.

Brugg und seine Region stehen im Mittelpunkt der Sendung «SF bi de Lüt» von SF DRS. Am kommenden Sonntag wird die Sendung live aus der Brugger Altstadt ausgestrahlt. Das lokale Organisationskomitee unter Gregor Tomasi ist emsig an der Arbeit. Inzwischen konnte auch die obligate Wochenaufgabe in Angriff genommen werden.

Louis Probst

«Ich bin derjenige, der die Wochenaufgabe abholen durfte», stellt der Brugger Stadtammann Rolf Alder stolz fest. Am Sonntagabend hat er in Andelfingen von «SF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann das ominöse Pseudopergament-Röllchen erhalten. Dieses Röllchen hat es offensichtlich in sich. Im Brugger Stadthaus jedenfalls scheinen sich am Montag - mitten in der Ferienzeit - die Sitzungen zu jagen.

Allerdings hat der Stadtammann zuhanden der Brugger Bevölkerung eine nicht zu unterschätzende Aufgabe gefasst. Bis zum nächsten Sonntag, bis zur Sendung von «SF bi de Lüt» - die aus der Hofstatt in Brugg live übertragen wird -, muss einem gewissen Gaius Bruggius, Feldherr und Senator von Vindonissa, und seinem 20-köpfigen Gefolge zu Ehren eine Art Thron gezimmert werden. Zudem müssen Gaius Bruggius und ein Teil seines Anhanges standesgemäss und stilgerecht eingekleidet werden.

«Wir wollen etwas Schönes machen»

«Wie wir diese Aufgabe lösen werden, ist noch offen», stellt Rolf Alder fest «Wir haben eine anstrengende Woche vor uns. Die Aufgabe ist nicht leicht. Sie verlangt Kreativität. Wir wollen ja etwas Schönes machen. Wir haben bereits eine erste Besprechung abgehalten. Beinahe militärisch haben wir die Situation analysiert und Sofortmassnahmen getroffen. Zwei Frauen haben sich per Mail spontan anerboten, beim Nähen von Gewändern mitzumachen. Und auch Roger Brogli, der Chef des städtischen Werkhofes, macht sich schon Gedanken, wie denn der Thron aussehen könnte.»

Rolf Alder räumt aber ein: «Einen Senator brauchen wir noch. Leider sind viele potenzielle Senatoren zurzeit in den Ferien.»

Roger Brogli hat tatsächlich bereits recht präzise Vorstellungen darüber, wie die Aufgabe gelöst werden kann. Es ist ihm sogar gelungen, einen Polstersessel aufzutreiben, der mit seinem roten Samtbezug eines Thrones würdig ist. Zudem hat er mit Bruno Schuler einen äusserst kreativen Mitarbeiter gewinnen können. «Das kommt gut», meint Roger Brogli denn auch zuversichtlich. «Diese Wochenaufgabe kann uns nicht erschüttern.»

Beachtliche Infrastruktur im Aufbau

Parallel zur Arbeit an der Wochenaufgabe ist auch das OK mit seinem Präsidenten Gregor Tomasi daran, die Infrastruktur für den Besuch von «SF bi de Lüt» bereitzustellen. Zu dieser Infrastruktur gehören nicht bloss ein Zelt für die Musik, eine «Arena» für Gladiatorenkämpfe, eine Tribüne und natürlich Tische und Bänke für rund 500 Personen, sondern auch eine Festwirtschaft. Sie wird vom Verein Wein + Brot geführt und bereits bei den Proben am Freitagabend und am Samstag in Betrieb stehen.

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