Brugg
Gerichtsverhandlung zu Schwimmunfall in Brugg abgesagt

Eigentlich sollte sich heute morgen eine Lehrerin wegen eines Schwimmunfalls vor dem Bezirksgericht in Brugg verantworten. Doch die Gerichtsverhandlung wurde abgesagt.

Merken
Drucken
Teilen

Denn der Verteidiger ist bis auf weiteres krank geschrieben. Der Gerichtspräsident hat deshalb die heutige Verhandlung abgesagt. Sie soll noch in diesem Jahr aufgenommen werden. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Die Lehrerin soll dafür verantwortlich sein, dass im August vor zwei Jahren ein 7-jähriger Erstklässler nach einem Unfall im Schwimmunterricht gestorben ist. Der Schüler war in ihrer Klasse.

Als sie einen ihrer 13 Schüler leblos im Wasser treiben sah, hat die Lehrerin den 7-jährigen bewusstlosen Knaben sofort aus dem Wasser geholt. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der Schüler einen Tag später im Kinderspital Zürich.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine bedingte Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung.