Justiz

Genfer Politiker wegen sexuellem Missbrauch verurteilt

Genfer Strafgericht urteilte strenger

Genfer Strafgericht urteilte strenger

Das Genfer Strafgericht hat einen Exekutiv-Politiker einer kleinen Landgemeinde zu 24 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt. Der Mann hatte sich mehrmals an zwei Heranwachsenden vergangen.

Die Richter urteilten strenger als vom Staatsanwalt gefordert. Dieser hatte eine bedingte Gefängnisstrafe von 18 Monaten verlangt. Das Gericht bezeichneten die Vergehen des Mannes als schwer. Der Mann hatte das Vertrauen der Eltern der Kinder missbraucht und war zwischen 2005 und 2007 mehrmals zur Tat geschritten.

Die beiden Buben aus der Nachbarschaft waren damals zwischen 13 und 15 Jahren alt, als sie bei Besuchen bei dem Mann zuhause von ihm berührt wurden. Einem der Jungen hatte der Politiker ein Präservativ über das Geschlecht gezogen und ihn masturbiert. Er erlaubte den Heranwachsenden auch Porno-Filme anzuschauen.

Das Gericht verurteilte den Mann zur Zahlung von 10 000 Franken Genugtuung an einen der Jungen. Die Prozesskosten gehen ebenfalls auf das Konto des Täters. Zudem muss er eine bereits angefangene Therapie fortsetzen, um seine psychischen Störungen zu behandeln.

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