Flughafenbus
«Genau so, wie ich ihn gemalt habe»

Aus über 300 Einsendungen hat Unique die Zeichnung von Sebastian Bättig (7) für ihren neuen Kinderrundfahrtenbus ausgewählt. Am vergangenen Mittwoch durfte der junge Künstler mit 50 Gästen seiner Wahl Einweihung feiern.

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Flughafen Kinderbus

Flughafen Kinderbus

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Von Thomas Stöckli

Die Spannung ist gross, als der siebenjährige Sebastian Bättig aus Hedingen mit seinen 50 Gästen auf «seinen» Bus wartet. Endlich fährt der vor. «Genau so, wie ich ihn gemalt habe», so Sebastian Bättig nach einem ersten Augenschein. Vorne auf der Beifahrerseite ist der junge Designer namentlich verewigt: «Sebastian Bättig, Hedingen, 7-jährig» steht dort.
Im neuen Bus bringt Tourguide Bruno Spiess der Gruppe den Flughafen Zürich näher. Vorbei geht es an Privatjets, Maschinen verschiedenster Airlines und einem Wasserflugzeug - «ein seltener Gast in Zürich», so Spiess. Weitere Höhepunkte der Rundfahrt sind das Gefängnis, der gigantische Schneepflug im Werkgebäude und natürlich die Flughafenfeuerwehr.

«Zürich mein Lieblingsflughafen»
Beim Apéro auf der Zuschauerterrasse des E-Docks bietet sich dann Gelegenheit, die Original-Zeichnung von Sebastian zu bewundern. Er hat sie «Zürich mein Lieblingsflughafen» genannt. «Nur schon wegen dem Titel hat er den Preis verdient», scherzt Thomas E. Kern, CEO der Unique, in seiner Kurzansprache. Dass Kern sich schliesslich gegen die 322 Konkurrenz-Projekte und für das Werk des Hedingers entschieden habe, liege an dessen Ideen, den Farben und am Bezug zum Flughafen mit all seinen Elementen. Den neuen Bus zieren Sonne und Regentropfen, Schmetterlinge und Hirsche, Gepäck und natürlich ganz viele Flugzeuge. «Ich habe einmal angefangen und dann sind mir immer mehr Ideen gekommen», so der junge Künstler zum Schaffensprozess. Während der Frühlingsferien hat Sebastian vier Tage immer wieder an seinem Bus-Design gearbeitet.
Das Zeichnen ist eine seiner grossen Leidenschaften. Tagtäglich sitzt Sebastian am Pult. Genauso viel Freude bereitet ihm allerdings das Singen im Chor der Musikschule Knonauer Amt.
Wie gut er das kann, bewies er seinen Gästen und den versammelten Flughafen-Honoratioren mit einem Ständchen.

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