Canyoning-Unglück

Gedenkfeier für Opfer am Lauf der Lütschine in Wilderswil BE

Suche nach den Vermissten 1999

Suche nach den Vermissten 1999

Mit einer stillen Gedenkfeier haben Retter der 21 Opfer der Canyoning-Tragödie vom 27. Juli 1999 in der Saxetschlucht gedacht. Eingeschlossen in die Andacht am Mahnmal an der Lütschine wurden auch andere Menschen, die jüngst im Wasser zu Tode kamen.

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), die den Anlass am zehnten Jahrestag des Canyoning-Dramas organisierte, dachte dabei insbesondere an die zwei Opfer des jüngsten Riverrafting-Unfalls im Berner Oberland aber auch an die zwei Kinder, die am Gerlibach bei Wolfenschiessen NW vermutlich ihr Leben verloren.

Für jedes der Opfer des Canyoning-Unglücks wurde in Wilderswil BE eine Kerze angezündet, wie die SLRG mitteilte. Eine grosse Kerze brannte für alle anderen Opfer von Wasserunfällen. In der Schweiz sterben laut Angaben der SLRG pro Jahr rund 50 Menschen in Gewässern.

Beim Canyoning-Unglück 1999 kamen 21 junge Menschen - 18 Touristen und drei Guides - ums Leben. 14 der Verunglückten stammten aus Australien. Der Bach war nach einem Gewitter angeschwollen und hatte die Abenteurer mitgerissen.

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