Video-Trend
Gangnam Style nach Shakespeare-Art: Promis interpretieren Popsongs neu

Es ist zum Totlachen und doch todernst: Promis veröffentlichen unter dem Hashtag «15 Second Shakespeare» eigentümliche Interpretationen von Musik-Hits. Für einen guten Zweck.

Iris Wippich
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Vor ein paar Tagen fand der britische Schauspieler David Fynn («Game Of Thrones»), dass das Intro zu «Fresh Prince of Bel Air» etwas mehr Shakespear’sches Drama vertragen könnte.

Er trug den Text davon mit viel Pathos vor, stellte das 15-Sekunden-Video ins Netz und nominierte andere Schauspieler, es ihm nachzumachen. #15SecondShakespeare war geboren.

Eine simple Idee, doch das Resultat ist grossartig: Etliche Schauspieler, Musiker, Produzenten und andere Prominente machen es ihm nach und rezitieren Popsongs oder Intros von TV-Serien in übertrieben theatralischem Pathos.

Dieser virale Trend hat sich mittlerweile auch zur Charity-Aktion entwickelt: Beim Posten eines Videos wird zur Spende an gemeinnützige Organisationen wie das Rote Kreuz aufgefordert.

Schauspielerin Karen Gillan («Doctor Who») mit «I'm Gonna Be» von The Proclaimers:

Auch in Deutschland hat die Idee mittlerweile Fuss gefasst, nachdem der Autor Thomas Orgel auf seiner Webseite einen Aufruf dazu gestartet hatte.

Hier heisst es nicht 15 Seconds Shakespeare, sondern #20SekundenGoethe. Mit Goethe’scher Bühnengewalt (oder einfach schlecht übertriebenem Schauspielpathos) werden deutsche Popsongs neu interpretiert.

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