Hornussen
Für die Zukunft angesät

Gross und Klein säten zusammen für die Zukunft. Auf einem Acker des Brunnhofs oberhalb des Dorfs Hornussen fand die Aktion statt, mit der für eine Schweizer Landwirtschaft ohne Gentechnik geworben wurde.

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Weizen

Weizen

Aargauer Zeitung

Mit der Aktion «Zukunft säen» auf einem Acker von Toni und Beatrice Herzog-Jakober in Hornussen wurde am Sonntag ein weiteres Zeichen für eine gentechfreie Schweizer Landwirtschaft gesetzt. Trotz dem nasskalten Herbstwetter fanden rund 40 Interessierte den Weg zum ausgesteckten Getreidefeld auf der Anhöhe oberhalb Hornussens.

Jeder Säende erhielt ein Mass biodynamisches Saatgut. Gesät wurde von Hand, Seite an Seite mit den anderen Teilnehmern im Abstand von je 2 Metern. Der Jüngste am Anlass war 8 Wochen alt und wurde im Tragetuch seiner Mutter mitgenommen. Es war ein heiteres und zugleich sinnliches Erlebnis einerseits, wenn man die Getreidekörner durch die eigenen Hände auf dem vorbereiteten Acker auswarf, und eine wichtige Manifestation gegen Gentechnik andererseits.

Sehen, wie der Weizen wächst

Die Grossrätin der Grünen, Gertrud Häseli aus Wittnau, hiess die Gäste willkommen und freute sich über die bunte Säschar. Landwirt Toni Herzog lud die Anwesenden nach der Aktion ein, das Feld in den nächsten Monaten zu besuchen, um zu sehen, wie der Weizen wächst und gedeiht.

Nach dem gemeinsamen Aussäen wurde ein währschaftes Zvieri, direkt vom Biohof, offeriert. Die Servelas konnten an der Feuerstelle am Stecken gegrillt werden, und knuspriges Bauernbrot sowie frischer Most rundeten den Sonntagsausflug ab.

Der Anlass in Hornussen bereitete nicht nur allen Beteiligten viel Spass, sondern er schaffte einmal mehr die sehr wichtige Verbindung von der Basis zur schweizerischen Landwirtschaftspolitik. (yb)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.avenirsem.ch

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