Fünf Soldaten aus Quarantäne entlassen

Die Armee ist vorsichtig und testete elf Birmensdorfer Soldaten auf den Schweinegrippevirus. Fünf konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Sechs warten auf das Testergebnis, zeigten allerdings keine Symptome.

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Limmattaler Zeitung

Jürg Krebs

Die Armee ist in Sachen Schweinegrippe sensibilisiert. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub werden die Soldaten gefragt, ob sie an Grippesymptomen leiden oder mit Personen in Kontakt kamen, die aus Risikoländern in die Schweiz gekommen sind. Wer eine Frage mit Ja beantwortet, wird in Quarantäne gesteckt und auf den H1N1-Virus getestet. Elf Durchdiener-Soldaten der Kaserne Zürich-Reppischtal in Birmensdorf bejahten bei ihrer Rückkehr in die Kaserne am Sonntag eine der beiden Fragen und wurden daraufhin isoliert. Fünf von ihnen konnten aus der Quarantäne entlassen werden, wie ein Armeesprecher gestern auf Anfrage sagte. Sie hatten zuvor Grippesymptome ausgewiesen. Weitere sechs Soldaten müssen das Testergebnis abwarten. Dieses werde bis heute Mittwochabend erwartet. Sie alle hatten jedoch keine Symptome.

Auf dem Waffenplatz Reppischtal befindet sich nicht nur die Durchdienerschule sondern auch die Militärakademie. Laut ihrem Direktor, Brigadier Daniel Lätsch, gibt es an seiner Schule keine Verdachtsfälle von Schweinegrippe.

Die Schweizer Armee meldet auch von anderen Kasernen keine Verdachtsfälle.

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