"Das Dschungelbuch. Wir gingen extra nach Bern ins Kino, weil der Film dort auf Mundart lief", sagt die im bernischen Seeland Aufgewachsene. "Das war für mich als Kind ein Riesenanlass", erinnert sich Kunz, die mit Mann David und Sohn Elfen in Zürich wohnt, im Interview mit der "Berner Zeitung".

Sie sein kein Film-Freak, so Kunz, schätze aber Filme als Fenster in eine andere Welt. "Im besten Fall wird man aufgerüttelt und berührt. Am schönsten finde ich es, wenn ein Film einen Nachhall hat."

Sie selber sei immer gern auf der Bühne gestanden. "Schon als Kind schlüpfte ich gern in andere Rollen. Richtig gepackt hat mich dann das Drumherum: wie man sich auf eine Livesendung vorbereitet, die ganzen Arbeitsschritte."

Dies zeigt sich auch darin, dass Kunz gerne ihre Texte auswendig lernt. Sie liebe die Fleissarbeit. "Aber natürlich mag ich es auch gern, wenn man mir applaudiert. Ein Teil ist sicher auch, dass man eitel ist und sich gern in den Mittelpunkt stellt." Aber das alleine reiche nicht, man müsse die Arbeit gern haben, findet sie.