1. Miniatur-Variante eines Klassikers

Das Urmodell war bei weitem das schönste: der VW-Bus T1. Die geschwungenen Linien verleihen ihm regelrechte Gesichtszüge, und die Besitzer eines solch sympathischen Oldtimers pflegen zu ihm ein emotionales Verhältnis. Als Fahrzeug ist er allerdings nur für Automechaniker zu empfehlen, welche die Zeit und das Know-how haben, ihn in Schuss zu halten. Alle andern sollten ihn von Anfang an als Ausstellungsmodell betrachten. Doch wo kann er ausgestellt werden? In der Garage kommt er nicht zur Geltung, in der Wohnung hat er keinen Platz. Deshalb verschenken wir die Miniatur-Variante aus Lego: dreissig Zentimeter lang, 1332 Teile, wobei das Zusammenbauen den grössten Teil der Freude ausmacht. Ein Spielzeug für Erwachsene (offiziell wird es ab 16 Jahren empfohlen), das auch als Geschenk an die Kinder getarnt werden kann.

Ab 119 Franken, bei Galaxus oder Franz Carl Weber

2. Fixfertiger Apérogenuss

Spontan macht’s stets am meisten Spass: Ein Treffen aus dem Tag heraus mit Geköch. Das aber trotzdem mit Stil, bitte schön. Zum improvisierten Dinner gehört zwingend ein gediegener Apéro. Mit den fixfertigen Cocktails von HomeTender ist man dafür allzeit bereit. Die Zürcher Mixologen haben neun von Hand gemixte Cocktails für Zuhause lanciert – Klassiker wie der Negroni, der Old Fashioned oder Bobby Burns erinnern an die Zeiten der Prohibition in den 1920er-Jahren und werden mit traditionellen Rezepturen und ohne jegliche Zusätze hergestellt. Das schmeckt man. Bei Home-Tender sind stapelbare Einzelflaschen mit edler Wachsversiegelung und Sets mit drei unterschiedlichen Sorten als Cocktail Towers erhältlich. Zum Wohl!

Ab 24 Franken, hometender.ch

3. Vom Menschen zum lustigen Tier

Wer hat sich als Kind nicht schon vorgestellt, ein Löwe oder ein Hund zu sein? Mit den kuscheligen Pijama-Einteilern von Onesies ist das nun möglich – zumindest ein bisschen. Die Fantasie darf den Rest machen. Und wer glaubt, dass das nur was für Kinder ist, täuscht. Die kultigen Onesies gibt es in allen Formen, Farben und in allen Grössen. Egal ob Mann oder Frau, egal ob im Tiger- oder Hai-Look. Alles ist erlaubt, man muss sich nur trauen. Aber nicht nur die Optik spielt eine Rolle: Die Winterzeit bricht an und mit ihr kommt die Eiseskälte. Was wäre da passender als ein kuschelig-warmer Einteiler? Dass er Ohren und/oder einen Schwanz hat, macht aus dem bequemen Pyjama ausserdem ein fasnachtstaugliches Outfit. Aber keine Angst, für die, die nicht auffallen wollen, gibt es auch schlichte, einfarbige Einteiler.

Ab 20 Franken, bei lesara.ch

4. Eine Kapsel –what else?

Für jeden Kaffee eine Kapsel? Das muss nicht sein. Ein findiger Schweizer Tüftler hat mit dem Label «mycoffeestar» eine umweltschonende Alternative entwickelt: die wiederauffüllbare Kaffeekapsel. Sie lässt sich aufschrauben, mit der Lieblingskaffeesorte füllen und in herkömmliche Nespresso-Maschinen einfügen. Nach Gebrauch schraubt man die Kapsel auf und reinigt sie unter Wasser. Die Kapsel aus Edelstahl gibt es einzeln oder in einem «Barista Set» für Nespresso-Maschinen. Dieses enthält neben der Kapsel einen Füll-Löffel, einen Stempel und eine Kaffeeprobe. Von «mycoffeestar» gibt es auch Kapseln für Kaffeemaschinen von «Dolce Gusto» oder «Tchibo».

Einzeln à Fr. 37.90, Barista Set für Fr. 76.90, mycoffeestar.com

5. Wetterstation für den Rucksack

Jeder postet heute Bilder vom Wandern zeitgleich in den sozialen Medien. Aber diese kleine Wetterstation (12 Zentimeter lang) liefert dem Smartphone unterwegs ständig Windstärke, Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck und UV-Index. Die Daten können verschickt oder – natürlich noch wichtiger – analysiert werden, damit der Abenteurer weiss, wann schlechtes Wetter aufzieht und es Zeit ist umzukehren.

199 Franken, bei galaxus.ch (kompatibel für Android und iOS)

6. Rohstoff für Kinderfantasien

Manchmal besteht das beste Weihnachtsgeschenk für Kinder aus ein paar Brettern. Sie sollten ungefähr gleich lang und breit sein, damit sie vielfältig kombinierbar sind. Hintereinandergelegt, entsteht auf der Wiese eine Strasse, mit einem Backstein unterlegt, ergibt sich eine Rampe für Spielzeugautos, kreuzförmig am Boden ausgelegt, ist das Flugzeug schon bereit zum Boarden. Und eines Tages stand der 4-jährige Nachbarbub auf einem der Bretter und skatete in seiner Fantasie durch den für ihn noch zu schwierigen Skaterpark. Es vergingen nur ein paar Minuten, und die anderen Buben skateten ebenso imaginär neben ihm her. Kein anderes Spielzeug auf unserem Sitzplatz wird häufiger verwendet als diese Bretter.

Wenn sie nicht schon irgendwo herumliegen, kann man Bretter neu kaufen, zum Beispiel bei bauundhobby.ch. Aus einem ökologisch hergestellten Brett mit den Massen 12 cm × 2,5 m und einer Dicke von 2 cm (Fr. 16.95 ) lassen sich handliche Stücke sägen.

7. Wenn der Tüftler auf seine Kosten kommt

Vor wenigen Jahren waren sie noch unerschwinglich, dieses Jahr nähert sich ihr Preis irdischen Sphären an: 3D-Drucker, oder besser gesagt 3D-Drucker-Bausätze. Mit dem Velleman K8200 kann der Anwender Objekte bis zu einer Grösse von 20×20×20 Zentimetern selber drucken. Geliefert wird er in Einzelteilen, der Hobbytechniker muss ihn eigenhändig zusammenbauen – Lötkenntnisse sind zwingend erforderlich. Die Montage ist nicht ganz einfach, der Tüftler im Techniker kommt voll auf die Kosten. Nach dem erfolgreichen Zusammenbauen freut sich die ganze Familie, denn mit dem 3D-Drucker sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Kinderspielzeug, Vasen, Handyhüllen, fast alles lässt sich zu Hause produzieren. Man kann entweder auf thingiverse.com aus einer riesigen Fülle an Druckmodellen eines auswählen und drucken – oder gar selbst zum Designer werden: Auf tinkercad.com ist es auch ohne Vorkenntnisse möglich, 3D-Modelle zu erstellen und für den eigenen Drucker aufzubereiten. Der Velleman K8200 ist das ideale Geschenk für alle Technik-Experten.

405 Franken, bei conrad.ch

8. Das Sandwich im schönen Mantel

Was haben wir uns beim Abreissen der Celophanfolie schon genervt! Nicht nur nerven-, sondern auch umweltschonend ist das Bienenwachstuch für Lebensmittel: Es kann mehrmals fürs Einpacken verwendet und nötigenfalls abgewaschen werden. Und es sieht schön aus. Die Bio-Baumwolle ist mit Schweizer Bienenwachs beschichtet und lässt sich an unterschiedlichen Formen befestigen. Endlich ein schöner Mantel fürs Sandwich. Für rohes Fleisch und rohen Fisch oder sehr fettige Lebensmittel ist das Tuch hingegen nicht geeignet.

Drei Blätter unterschiedlicher Grösse ab 25 Franken, bei loggia16.ch oder bei bienenwachstuch.ch

9. Sternstunde für den Hobbyhandwerker und Künstler

Der eingefleischte Kerbschnitzer kennt und schätzt sie seit Jahren: Klötzli-Messer. Die handgefertigten, stylishen Cutter eignen sich besonders gut für feine Schnitzarbeiten und Verzierungen auf Holz. Meistens wird weiches Linden- oder Ahornholz damit bearbeitet. Möglich ist auch die Verschönerung von hartem Eichenholz, dazu benötigt der Künstler aber baumstarke Arme. Klassischerweise werden die Messer zum Schnitzen von geometrischen Figuren verwendet, sie eignen sich aber auch zum Erschaffen moderner Linienmuster, die zusätzlich gerne gebeizt werden und einen spektakulären Hell-dunkel-Kontrast erzeugen. Geeignete Empfänger für dieses Geschenk sind Hobbyhandwerker, Künstler, sowie Werkstattbegeisterte jeder Altersgruppe. Die Messer werden von der Firma Klötzli in Burgdorf hergestellt.

Set à 69 Franken, einzeln à 12 Franken, bei klotzli.com

10. Undercover auf das eigene Sofa

Die Kuscheldecken von «House of Rym» hübschen jedes Sofa auf und sorgen für einen Hingucker im Wohnzimmer. Die schwedischen Designer verweben darin sanfte Farben, orientalische Ornamente und modernes Design. Wer es weniger auffällig mag, findet in der Kollektion auch zweifarbige Muster. Die Decken bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle und sorgen dafür, dass sich Couch-Potatoes den ganzen Abend hindurch warmhalten können.

99 Franken, zum Beispiel bei www.ahoiahoi.ch

11. Schmuckes Anhängsel für Schneeköniginnen

Die Hoffnung besteht jedes Jahr: dass Weihnachten weiss wird. Besonders die grossen und kleinen Schneeköniginnen unter uns sehnen sich nach den Flocken, die munter vom Himmel purzeln. Dann blicken sie verträumt gen Himmel, die Augen leuchten wie die Polarlichter im Norden. Wer auf Nummer sicher gehen will, schenkt einer solchen Dame die Armkette Tiny Snowflake des Schweizer Designlabels Yoshiki. Sie macht sich an allen Handgelenken gut, denn sie ist in zwei Längen erhältlich. Und auch in zwei Materialvarianten, entweder in goldplattiertem Sterlingsilber oder Sterlingsilber. Da leuchten die Augen, egal ob es schneit oder nicht.

Ab 59 Franken, bei yoshiki.ch

12. Der Motor macht den Reiz aus

Natürlich lässt sich eine Briobahn immer noch von Hand antreiben. Aber mal ehrlich: So eine laut tutende Lokomotive mit kräftigem Motor und acht Rädern ist bei weitem cooler. Sie zieht den längsten Zug über die Holzbrücke und motort (batteriebetrieben) auch auf dem Teppich weiter, wenn die Gleise zu Ende sind. Das Motorgeräusch verstummt zum Glück nach ein paar Sekunden. Die Hinterachse mit dem vierten Räderpaar sorgt dafür, dass die Lok auch problemlos rückwärts um die Kurven kommt.

Fr. 36.75, brio-shop.ch

13. Mit Stil verschlossen

Längst ist das Velo zum persönlichen Accessoire geworden, zu einem Ausdrucksmittel des guten Geschmacks, zu einem Statussymbol, das blitzblank geputzt sogar ins Wohnzimmer gestellt wird. Doch obwohl gewisse Varianten (Stichwort: Fixie) nicht nur praktisch sind, werden sie noch immer auch zur Fortbewegung genutzt, und das bringt es mit sich, dass das teure Objekt manchmal draussen seinem Schicksal überlassen werden muss. Also her mit dem schwarzen, klobigen, plastikummantelten Schloss, das zum Velo passt wie die Faust aufs Auge. Dabei gäbe es durchaus Varianten, die den höchsten Stilansprüchen genügen. Etwa das handgefertigte «Jon Lock» von Dalman Supply: ein Stahlseil, umwickelt mit Hanf, mit Ummantelungen aus geprägtem Leder, erhältlich mit Schlüssel oder als Buchstabenschloss. Dieses Schloss macht sich auch gut, wenn es am Velo im Wohnzimmer hängt.

Derzeit Fr. 57.60 statt 96 Franken bei uniqum.ch

14. Retro-Blase für Nostalgiker

Die Blasen blubbern wieder: Sie ist einfach nicht totzukriegen, die Lavalampe. Erfunden in den 1960er-Jahren, feierte sie in den frühen 1990er-Jahren ein Comeback und tauchte etliche Kinder- und Teeniezimmer in ein geheimnisvolles Licht. Danach brachen ziemlich düstere Zeiten an, viele Lampen verstaubten in den Kellern und Abstellräumen. Doch seit wenigen Monaten sieht man sie im Zuge des überall um sich greifenden Retro-Trends wieder häufiger in den Läden, die blubbernden Glühlampen: in der Version nach der Jahrtausendwende gerne auch mit Glitzerpartikeln, die in dieser Mischung aus Wasser und Öl lustig umhertanzen und so manches Kind selig machen könnten.

Aber auch bei Nostalgikern dürfte dieses Geschenk für ein Highlight sorgen, besonders in der überarbeiteten Version des Herstellers Mathmos: Die futuristischen Lampen gibt es neu nicht nur mit silbernem Gestell, sondern auch in mattem Weiss oder glänzendem Kupfer. Dazu wählt man zwischen fünf Lava-Blasen-Farbkombinationen, etwa Gelb mit oranger Lava oder Violett mit pinker Lava.

Ab circa 95 Franken, mathmos.ch