Schweinegrippe - Schweiz

Fünfter Schweinegrippefall stammt aus dem Kanton Waadt

Schweinegrippe in Basel (Symbolbild)

Schweinegrippe in Basel (Symbolbild)

In der Schweiz sind mittlerweile fünf Personen an der Schweinegrippe (A/H1N1) erkrankt. Alle bisher in der Schweiz registrierten und behandelten Patientinnen und Patienten brachten die Krankheit aus betroffenen Gebieten in Nordamerika mit.

Der fünfte Fall wurde im Kanton Waadt bestätigt. Es handelte sich um eine 35-jährige Frau, die aus New York in die Schweiz zurückgekehrt war und danach Grippesymptome verspürt hatte. Die Frau habe sich deshalb im Universitätsspital Lausanne gemeldet, teilte der Waadtländer Kantonsarzt mit.

Dort sei sie von einer spezialisierten Abteilung untersucht worden. Sie wurde am Mittwoch bei sich zuhause isoliert und gegen die Schweinegrippe behandelt.

Für mehrere Familienmitglieder der Frau, die mit ihr die Wohnung teilen, ordnete der Kantonsarzt zudem sieben Tage Quarantäne an. So lange ist der Zeitraum zwischen der Ansteckung bis zu einem Ausbruch der Grippe.

Vier Schweinegrippe-Erkrankungen - betroffen waren je zwei Männer und zwei Frauen - waren zuvor aus den Kantonen Aargau, Bern, Baselland und Basel-Stadt gemeldet worden. Zehn Verdachtsfälle befanden sich am Donnerstag in Abklärung, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Website meldete.

Betroffen waren beide Basel sowie die Kantone Aargau, Nidwalden, Solothurn, Thurgau und Waadt. In bisher 94 weiteren untersuchten Fällen konnte die Krankheit ausgeschlossen werden. Verdachtsfälle wurden bis anhin aus 17 Kantonen gemeldet.

Weltweit erkrankten bisher insgesamt rund 13 400 Menschen am A/H1N1-Virus. Nachdem auch die Dominikanische Republik und Uruguay die ersten Fälle gemeldet hatten, erhöhte sich die Zahl der von der neuartigen Grippe betroffenen Länder auf 50. Über 100 Menschen starben an der Schweinegrippe.

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