JVA

«Fünfstern» wird kein Luxushotel

Die Sanierung kostet 40 Millionen Franken.

JVA Lenzburg

Die Sanierung kostet 40 Millionen Franken.

Die Kommission für öffentliche Sicherheit des grossen Rates hat einen 40-Millionen-Kredit zur Sanierung der Justizvollzugsanstalt Lenzburg zugestimmt.

Aus dem als «Fünftstern» bekannten Gefangnisbau in Lenzburg soll kein Edelknast werden. Die Kommission für Sicherheit des Grossen Rates (SIK) stimmte dem Grosskredit von rund 40 Millionen Franken für die Gesamtsanierung der Justizvolzugsanstalt (JVA) vor allem auch deshalb zu, weil die ursprünglich geplante «Luxussanierung» auf «ein vernünftiges, wirtschaftlich vertretbares Mass reduziert» worden sei. Dies teilte die SIK in einem Communiqué mit.

Unbestritten war indes die Auslagerung der derzeit im Fünftsernbau untergebrachten Gewerbe in eines neues Produktionsgebäude. Auch diverse Massnahmen in den Zellen, die Vergrösserung der Zellenfester und die Schaffung neuer Wohnflächen befürworteten die Kommissionsmirglieder klar. Nach willen der SIK soll der «Fünfstern» zudem eine Holzschnitzelheizung mit Erdgasunterstützung erhalten.

Die Sanierungsarbeiten an der JVA sind dringend notwenig, weil der Bau nicht mehr den Mindestanforderungen des Bundesamtes für Justiz genügt, er aber auch weiterhin für den Strafvollzug genutzt werden soll. Der Grosse Rat des Kantons Aargau wird voraussichtlich im September über das Geschäft beraten. (bau)

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