Zugunglück

Fünf Tote und Dutzende Verletzte bei Zugunglück nahe Moskau

Rettungskräfte vor einem völlig zerstörten Wagen des Passagierzugs

Rettungskräfte vor einem völlig zerstörten Wagen des Passagierzugs

Bei einem Zugunglück in der Nähe von Moskau sind mindestens 5 Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Ein Güterzug sei teilweise entgleist und mit einem Passagierzug kollidiert, teilte das russische Ministerium für Katastrophenschutz am Dienstag mit.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr Ortszeit (10.30 Uhr MESZ) nahe der Stadt Naro-Fominsk, etwa 80 Kilometer südwestlich von Moskau. Die Zahl der Todesopfer drohe noch zu steigen, von den 45 Verletzten seien 15 schwer verletzt, sagte ein Vertreter des Ministeriums im Fernsehen. Es seien insgesamt 394 Menschen in dem Zug gewesen.

"Einer der Waggons des Passagierzuges wurde von den Güterzug-Waggons völlig zerquetscht. Die Rettungskräfte versuchen, verletzte Insassen herauszuholen", sagte der Chef der Rettungskräfte, Wadim Andronow, der Nachrichtenagentur Itar-Tass. Es seien rund 300 Helfer im Einsatz.

Die Eisenbahngesellschaft erklärte, 16 Waggons des Güterzugs seien entgleist und hätten mindestens zwei Wagen des Passagierzuges beschädigt. Der Passagierzug war auf dem Weg von Moskau nach Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau.

In Russland mit seinem veralteten Schienennetz kommt es immer wieder zu Unfällen. Insgesamt gibt es im ganzen Land 85'500 Kilometer Gleise.

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