Nach langen Regenfällen hatte sich der Fels an einem Berghang in einem nördlichen Teil der Hauptstadt Tegucigalpa gelöst und war in die Siedlung gestürzt. Dabei wurden mehrere Behausungen zerstört. In einem anderen Teil der Stadt waren zuvor 300 Häuser von einer Schlammlawine beschädigt worden.

In der gesamten Region zwischen dem Süden Mexikos und Nicaragua hat der Regen inzwischen zu weitflächigen Überschwemmungen geführt. Mehrere Zehntausende von Menschen sind von den Unwettern betroffen und wurden aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht.

Dutzende von Menschen sind ertrunken oder von Erdrutschen in den Bergregionen getötet worden. Allein in Nicaragua kamen nach Behördenangaben bis zum Wochenende 35 Personen ums Leben. In Honduras stieg die Zahl der Toten auf 20.