Die Schuld von René Rindlisbacher am Unfall, bei dem zwei Menschen schwer verletzt worden sind, ist unbestritten. Das berichtet das Onlineportal nau.ch. Der 55-Jährige geriet mit 0,9 Promille Alkohol im Blut auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Laut Staatsanwaltschaft-Sprecher Michael Lutz hat der prominente Unfallverursacher aber keine Einsprache eingelegt, wodurch das Urteil rechtskräftig wäre.

«Ich muss nicht ins Gefängnis», sagt René Rindlisbacher dem Onlineportal. Dafür muss er eine 180 Tagessätze zahlen. Er hätte sich auf für das Absitzen einer Gefängnisstrafe entscheiden können.

Die Höhe der Geldstrafe ist abhängig von seinen persönlichen und wirtschaftlichen Lebensumständen, also vor allem von Einkommen und Vermögen, Lebensaufwand und allfälligen Familien- und Unterstützungspflichten. 180 Tagessätze sind im Schweizer Strafgesetzbuch das Maximum. Die Höhe eines Tagessatzes liegt in der Regel zwischen 30 und maximal 3000 Franken, kann aber auch tiefer angesetzt werden. 

Wie hoch die Strafe von Rindlisbacher ausgefallen ist, will er nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft darf sie aus Datenschutzgründen nicht publik machen. Es liegt aber auf der Hand, dass er in der Summe eine saftige Geldstrafe von einigen Tausend Franken bezahlen muss. (sda/pz)

René Rindlisbacher: „Ich bin zu schnell gefahren"

René Rindlisbacher: «Ich bin zu schnell gefahren» (April 2018)