Dino Nodari

Die Murianer und Boswiler Kindergärtler und Primarschüler trotzten als Erste im Freiamt dem nasskalten Wetter. Singend zogen sie am Dienstagabend mit selbst gebastelten Laternen und geschnitzten Räben durch ihre Dörfer. Begleitet von zahlreichen Eltern und Zuschauern

Leuchtender Tatzelwurm

«Räbeliechtli, Räbeliechtli», sangen die Kinder. In Boswil waren auch Kindergärtler und Spielgruppen-Kinder aus Kallern unterwegs. Gestartet wurde beim Schulhaus und danach ging der leuchtende Tatzelwurm durch die Strassen und Gassen des Dorfes. Genau gleich wie in Muri.

Wärme in dunkler Jahreszeit

Die Umzüge finden jeweils um den Martinstag statt. Die Lichter und die fröhlich stimmende Helligkeit sollen Wärme in die kalte und dunkle Jahreszeit bringen und böse Geister vertreiben. Die Herkunft des Brauchtums kann aber nicht eindeutig ermittelt werden.