Babyhandel

Frauenarzt fliegt in Ägypten wegen Babyhandels auf

David und Lea sind beliebte Zürcher Vornamen für Kinder  (Symbolbild)

David und Lea sind beliebte Zürcher Vornamen für Kinder (Symbolbild)

Die ägyptische Polizei hat in Kairo einen 45 Jahre alten Frauenarzt festgenommen, der neugeborene Babys zum Verkauf angeboten hat. Für ein Mädchen verlangte er 7000 ägyptische Pfund (rund 1300 Franken), ein Junge sollte 8000 Pfund kosten.

Die Kairoer Tageszeitung "Al-Masry Al-Yom" berichtete am Freitag von einem Fall, wonach sich eine unfruchtbare Frau für ein Mädchen interessiert habe. Der einen Monat alte Säugling hätte in den nächsten Tagen übergeben werden sollen. Eine Hebamme, die bei der Geburt geholfen hatte, habe dem Arzt das Kind übergeben.

Dies mit der Erklärung, die Mutter habe das uneheliche Kind nicht gewollt. Die 24 Jahre alte Mutter sagte dagegen der Polizei, sie habe das Kind der Hebamme nur einige Monate anvertrauen, es aber nicht verkaufen wollen. Inzwischen sei sie auch mit dem Vater des Kindes verheiratet.

Die Hebamme habe ihr erklärt, das Mädchen sei plötzlich gestorben und schon begraben. Nach den Eltern eines Jungen, der von dem Arzt eine Woche nach seiner Geburt zum Verkauf angeboten worden war, wird noch gefahndet.

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