Noch vor Ende des ersten Halbjahrs 2009 soll die Grossfusion besiegelt werden. Die neue Grossbank dürfte nach der Fusion über 100 000 Mitarbeitern, gut 8000 Filialen und 35 Millionen Kunden haben. Der französische Staat könnte sich mittelfristig mit rund 20 Prozent an dem Institut beteiligen.

Bereits Ende 2006 hatten die französischen Sparkassen und Volksbanken ihr Investmentgeschäft in der Investmenttochter Natixis zusammengelegt, die im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro verbuchen musste.

Natixis sitzt nach eigenen Angaben auf Papieren im Wert von 55 Milliarden Euro, die derzeit praktisch unverkäuflich sind. Sie wurden in einer speziellen Abteilung gebündelt, die sie nach und nach abstossen soll.