Fahrwerk-Problem

Flugzeug von SPD-Chef Franz Müntefering musste notlanden

Flughafen-Feuerwehr mit Löschschaum zur Stelle

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SPD-Chef Franz Müntefering hat am Morgen eine Flugzeug-Notlandung in Stuttgart unverletzt überstanden. Die Maschine aus Berlin-Tegel landete wegen Problemen mit dem Fahrwerk auf einem zuvor ausgelegten Schaumteppich.

"Es war eine ernste, sehr ernste Situation. Wir sind lange gekreist, haben den Anflug versucht und mussten dann notlanden", sagte der 69-jährige Parteichef nach dem Zwischenfall seiner Parteizentrale zufolge. In Stuttgart wollte der SPD-Chef an einer Wahlkampfkundgebung teilnehmen.

Die 73 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder mussten das Flugzeug der Fluggesellschaft Contact Air über den Noteinstieg mit Rutschen verlassen. Eine Flugbegleiterin wurde nach Polizeiangaben leicht verletzt und musste ins Spital. 5 Fluggäste erlitten einen Schock. Die Start- und Landebahn sei vorübergehend gesperrt worden.

Bei der Landung der Fokker 100 war es gegen 10.40 Uhr zu Fahrwerksproblemen gekommen. Das Hauptfahrwerk habe sich nicht komplett ausfahren lassen, teilte der Geschäftsführer der Contact Air, Manfred Gärtner, mit.

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