Indonesien

Flugschreiber von indonesischer Unglücksmaschine geborgen

Bergungsmannschaften haben laut eines Medienberichts die Flugdatenschreiber des verunglückten Lion-Air-Flugzeugs vor der Küste Indonesiens geborgen. (Symbolbild)

Bergungsmannschaften haben laut eines Medienberichts die Flugdatenschreiber des verunglückten Lion-Air-Flugzeugs vor der Küste Indonesiens geborgen. (Symbolbild)

Nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien mit 189 Toten ist ein erster Flugschreiber der verunglückten Maschine geborgen worden. «Wir haben eine der Blackboxes gefunden», sagte der Leiter des nationalen Komitees für Verkehrssicherheit, Soerjanto Tjahjono, am Donnerstag.

Unklar war zunächst, um welchen der beiden Flugschreiber es sich handelte.

Der Flugschreiber sei vom Meeresboden auf ein Schiff hochgeholt worden, sagte ein Taucher dem Sender Metro TV. Die Blackbox sei intakt. Von den Flugschreibern erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Absturzursache.

Bei dem Flugzeugabsturz in Indonesien waren am Montag vermutlich alle 189 Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich offiziellen Angaben zufolge wenige Minuten nach dem Start in Jakarta. Der Pilot versuchte nach Angaben der Flugsicherheitsbehörde noch, die Maschine zurückzusteuern. Dann stürzte sie ins Meer. Das Wrack liegt etwa 30 Meter tief auf dem Meeresgrund.

Die Ursache war zunächst unklar. Die Maschine hatte wenige Minuten nach dem Start in der Hauptstadt Jakarta dramatisch an Höhe verloren und war ins Meer gefallen. Vermutet wird, dass technische Probleme die Ursache dafür waren. Am Tag zuvor hatte die Maschine bei einem anderen Flug Schwierigkeiten mit der Instrumentenanzeige im Cockpit.

Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Boeing 737 MAX. Es ist der erste Absturz einer Maschine dieses Typs, der erst 2017 in Dienst gestellt wurde.

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