Flugzeugunglück

Fluglotsen nach Unglück in New York vom Dienst suspendiert

Männer räumen Trümmer fort

Männer räumen Trümmer fort

Nach dem Flugunglück über dem Hudson River in New York sind zwei Fluglotsen vom Dienst entlassen worden. Der eine hatte während des Unfalls mit seiner Freundin telefoniert, der andere war nicht wie vorgeschrieben im Kontrollturm.

Dies berichtete die "New York Times". Bei dem Zusammenstoss eines Privatflugzeugs mit einem Sightseeing-Helikopter waren am vergangenen Samstag neun Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Jugendliche.

Der Lotse, der für das einmotorige Flugzeug zuständig war, habe in der fraglichen Zeit ein "offensichtlich unsachgemässes" Telefonat geführt, teilte die US-Flugbehörde FAA in einer schriftlichen Erklärung mit. Sein Vorgesetzter sei ausserhalb des Gebäudes gewesen.

"Obwohl wir bisher keinen Anlass haben zu glauben, dass dies zum Unfall beigetragen hat, ist dieses Verhalten nicht akzeptabel", erklärte FAA-Sprecherin Laura Brown. Gegen beide Mitarbeiter sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden.

In dem Flussabschnitt über dem Hudson, in dem es zu dem Zusammenstoss kam, dürfen Kleinflugzeuge und Helikopter auf Sicht fliegen, also ohne direkte Kontrolle. Der jetzt beurlaubte Lotse hatte den Abflug der einmotorigen Piper an den Ankunftsflughafen gemeldet. Dieser bekam allerdings keine Antwort mehr von dem Piloten.

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