Brugg

Fliegende Mähnen und auch mal Stangen

Beim Springen scheinen Mensch und Tier miteinander zu verschmelzen. (Bild: cab)

Pferd

Beim Springen scheinen Mensch und Tier miteinander zu verschmelzen. (Bild: cab)

Bratwurst- und Magenbrotgeruch haben die Besucher im Brugger Schachen empfangen. Menschen tummelten sich mit ihren Pferden, spazierten bei den Festbänken und auf der Tribüne.

Kinder kletterten auf einer ausgestellten John-Deer-Maschine herum. Das gute Wetter hatte einige Zuschauer an die Springkonkurrenz gelockt, die vom Kavallerie-Reitverein auch dieses Jahr organisiert wurde.

Plötzlich ein Raunen in der Menge - ein Reiter war vom Pferd gefallen. Doch anscheinend ist nichts Schlimmes passiert.

Die farbigen Stangen, die in ihrer Bemalung an Mikadostäbe erinnern, wurden wieder in die Halterung gelegt. Und schon kam das nächste Paar: braunes Pferd und Reiterin in weisser Hose. Sie brachten die Runde gut hinter sich. Andere hatten weniger Glück: Ein Pferd begann zu bocken, und man sah ihm an, dass es zornig war; es versuchte nach seinem Reiter zu schnappen. Ein anderes Paar verschätzte sich und sprang in das Hindernis hinein, riss alles zu Boden. Umgehend eilten Helfer herbei und stellten alles wieder auf.

Vor dem Beginn der Prüfungen wimmelte es auf der Wiese von Menschen, die die Strecke und die Linienführung studierten. Abstände von der einen Hürde zur nächsten wurden mit Schritten gemessen. Hunde rannten herum und Kinder kühlten ihre Hände im Wassergraben. Doch schon machte sich wieder ein Reiter bereit, und das Feld wurde geräumt.

Für die Pferde schien es anstrengend zu sein. Einigen stand der Schaum vor dem Mund. Und trotzdem war es immer wieder erstaunlich, mit welcher Eleganz diese grossen Tiere über die Hindernisse sprangen und auch wieder auf der Erde auftrafen.

Nebst den verschiedenen Prüfungen gab es am Sonntag noch eine Showeinlage mit «Amerikanischen Miniaturpferden». Auch mit Ponys konnte geritten werden. (cab)

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