Birs

Fische weisen erhöhte PCB-Belastung auf

Das Amt für Umweltschutz und Energie hat aufgrund hoher PCB-Belastungen von Fischen die Sedimente der Birs auf deren PCB-Gehalt untersucht. Die Sedimente zeigen ebenfalls eine erhöhte PCB-Belastung auf.

Fische aus der Birs können eine hohe Belastung mit PCB aufweisen; dies haben
Untersuchungen der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) gezeigt. Als
Konsequenz hat die VGD Fangbeschränkungen und Verzehrsempfehlungen für Fische
erlassen.

Um mögliche Ursachen der Fischbelastungen aufzuspüren, hat das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) Sedimente der Birs auf deren PCB-Gehalt untersucht. Hierzu wurden an
insgesamt 12 Stellen zwischen Liesberg und der Rheinmündung Birs-Sedimente erhoben. Zusätzlich wurde auch je eine Sedimentprobe aus der Lützel und der Lüssel untersucht.

Woher das PCB stammt, steht momentan nicht fest. Aufgrund der relativ gleichmässigen Verteilung in der Birs ergibt sich kein Hinweis auf einzelne Verursacher im Kanton Basel- Landschaft. Die Belastung der Birs mit PCB hat keine Auswirkungen auf die flussnahen Trinkwasserfassungen wie Untersuchungen des Kantonalen Laboratoriums BL ergaben. Das Amt für Umweltschutz und Energie wird die Verursacherabklärung fortsetzen.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1