Gewitter
Finsternis schon um drei Uhr nachmittags

Das heftige Gewitter führte zu überschwemmten Kellern, blockierten Strassen und einem Stromausfall im Fricktal.

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Nach strahlenden Sonnentagen verdunkelte sich gestern gegen 15 Uhr der Himmel, als würde es auf einen Schlag Nacht. Die schwarzen Wolken, die sich über dem Aargau ballten, brachten Sturm, Blitz und Donner sowie heftigen Regen und setzten der Hochsommerstimmung ein abruptes Ende. In Gartenbeizen, wo sich zuvor noch Gäste sonnten, stiessen Böen die Stühle um.

Kein Ort blieb vom Gewitter verschont - die Folge war vor allem eine willkommene Abkühlung für den ganzen Kanton. Bei der Polizei gingen deswegen zehn Meldungen ein: In Zofingen und Strengelbach hatten sich Keller mit Wasser gefüllt, in Hermetschwil beim Restaurant Waldheim und in Böttstein lagen Äste auf der Strasse und blockierten die Durchfahrt.

In Buchs schlug der Blitz in einen Baum, worauf Anwohner befürchteten, Äste könnten brechen und die darunter parkierten Autos treffen. Der Baum erwies sich jedoch als stabil, wie Bernhard Graser von der Kantonspolizei mitteilte. In Ammerswil bei Lenzburg geriet durch den Regenguss die Dorfstrasse unter Wasser, worauf sie in Richtung Dintikon gesperrt werden musste.

Feuerwehr rückte 13-mal aus

Insgesamt waren 13 Feuerwehren von 14.30 bis 16 Uhr im Einsatz. In Unterlunkofen musste sie beispielsweise ausrücken, weil eine Böschung durch den heftigen Regen ins Rutschen gekommen war.

In Wallbach, Möhlin und Zeinigen fiel um 15 Uhr der Strom aus. Wann der Schaden im Elektrizitätswerk wieder behoben werden konnte, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

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