Festjahr zum 250. Todestag von Händel beginnt in Halle

Georg Friedrich Händel (Archiv)

Georg Friedrich Händel (Archiv)

Mit einem Gottesdienst hat das Festjahr zum 250. Todestag des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel in seiner Geburtsstadt Halle in Ostdeutschland begonnen.

Bis zum Oktober stehen nach Angaben der Organisatoren rund 200 Veranstaltungen an 50 Orten mit mehr als 2000 Mitwirkenden auf dem Programm. Höhepunkt des Festjahres sind die Händel-Festspiele vom 4. bis 14. Juni unter dem Motto "Händel - der Europäer".

Deren Schirmherrschaft haben die englische Königin Elisabeth II. und der deutsche Bundespräsident Horst Köhler übernommen. Während der Festspiele wird der spanische Musikwissenschaftler und Gambist Jordi Savall mit dem Händel-Preis 2009 der Stadt Halle geehrt.

Nach Angaben der Festspielleitung prägen neben der frühen Kammermusik und der italienischen Kantate Händels Opern das Programm in diesem Jahr. Händel schrieb über 40 Opern wie "Floridante", "Alcina" oder "Serse". Zudem schuf er 25 Oratorien, darunter "Messiah" mit dem berühmten Halleluja-Chor.

Das Händelfestjahr in Halle endet am 22. Oktober mit einem Konzert der italienischen Sängerin Cecilia Bartoli, die in der Nähe von Zürich lebt. Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle geboren. Er starb am 14. April 1759 in London.

Am Abend steht in der Marktkirche ein Konzert auf dem Programm. Am Montag will die Stadt Halle selbst mit einem Festakt das Händeljahr eröffnen. Dabei soll auch eine eigens kreierte Händel-Praline vorgestellt werden.

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