Aesch
Festen im Wald, eine fröhliche Sache

Die «Summer Night Party» des Aescher Knabenvereins zog viel zufriedenes Publikum unterschiedlichen Alters an: Das Waldfest des Knabenvereins gehört zum Aescher Sommer. Dass die aufgestellte Party im Grünhaldenwald keineswegs an Reiz verloren hat, zeigte sich am vergangenen Bilderbuch-Samstagabend.

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Aescher Knabenfest

Aescher Knabenfest

Limmattaler Zeitung

Christian Murer

Ein Fest ist ein Fest. Und bekanntlich soll Mann - sprich Knabe - eben feiern, wie sie fallen. So einfach ist das. Bestimmt war dies auch vor zwölf Jahren der zündende Gedanke des Aescher Knabenvereins, sowohl «Mädchen» wie «Knaben» zu einem vergnüglichen Sommerfest ins Grüne zu locken: in ein lauschiges Waldstück nämlich - dort bei Fuchs und Hase, bei Ameisen, Käuzchen, Mäusen und Rehen.

DJ heizt Stimmung ein

Hier also, wo sich für gewöhnlich Fuchs und Hase einander gute Nacht wünschen, füllen sich an diesem Samstagabend allmählich die dichten Bankreihen. So kam es, dass gegen Mitternacht auf dem Platz sowie im Barrevier so richtig feuchtfröhlich die Post abgeht. DJ Trisi gibt sein Bestes und heizt die Stimmung zwischen den Tannen, Tischen und Bänken ganz gehörig ein. Unter dem funkelnden Sternenhimmel plaudert und träumt das Partyvolk von den bevorstehenden Sommerferien oder erzählt von vergangenen Urlaubstagen in der Karibik oder auf «Balkonia».

Beeindruckende Zahlen

Allerdings: Was wäre eine «Summer Night Party» ohne die Festwirtschaft? Der Grill ist auch dieses Jahr einmal mehr dem Ex-Präsidenten Roger Bäumler vorbehalten. Dort brutzeln Steaks und Würste. Um die saftigen Hamburger sorgt sich Kassier Michael Sablonier. Vizepräsident Daniel Flück bräunt die bleichen Kartoffelstängli, sprich Pommes. Und eine kleine Heerschar von emsigen Kellnern sorgt dafür, dass Bier, Wein, Mineralwasser und Kaffee an diesem lauen Sommerabend in Strömen fliessen.

Überhaupt: Die Mengen an diesem Samstag - der Freitagabend ging buchstäblich im Regen unter - sind beeindruckend. Über 500 Liter Bier sind gezapft worden, und eine Unzahl Kilo Pommes frites, Bratwürste, Cervelats, Steaks sowie Hamburger landeten auf den Tellern und in den hungrigen Mägen.

Friedliches Waldfest

«Wir wollen die Geselligkeit pflegen und in der freien Natur gemütlich zusammen sein», umschreibt Marcel Flück die Idee des jährlichen Aescher Waldfestes. Der gelernte Mechaniker ist seit diesem Jahr Präsident des hiesigen Knabenvereins, der in drei Jahren den fünfzigsten Geburtstag feiern kann. «Natürlich machen wir uns schon heute Gedanken, wie wir dieses Jubiläum begehen wollen», sagt der 26-Jährige (Kontakt unter www.knabenverein-aesch.ch). Er freut sich mit den rund siebenhundert Anwesenden: «Alle, auch einzelne Ehemalige, machen hier super mit.»

Urs und Bea Rieser aus Urdorf freuen sich zusammen mit den beiden Buben Cédric und Joël und dem Verwandtenclan aus Dietikon an dieser «voll friedlichen Stimmung». Der Aescher Landwirt und Baumwärter Franz Mörgeli geniesst mit seiner Gattin Petra und den Jüngsten, Patrick und Roman, den «traumhaften Abend im Wald». Und Peter und Gabi Rasi führen erstmals ihren fünfmonatigen Sohn Maurin aus, «damit dieser als zukünftiger ‹Knabe› jetzt schon erfährt, was für eine coole Party hier jeweils abgeht».

Farbige Muntermacher an Bar

Dass dem so ist, zeigt sich ebenso in der Bar. Dort können sich all die Müden und Matten mit farbigen Muntermachern wieder flott machen. Auf der kleinen Tanzfläche tummeln sich bis in die frühen Morgenstunden die eher älteren Semester. Denn: Das Jungvolk vergnügt sich in den Gefilden der Bar.

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