Susanne Hörth

Nach einer dreijährigen Vorbereitung und 20 OK-Sitzungen ist das Helliker Dorffest mit einem 3-Tage-Event und mit über 16 000 Besuchern erfolgreich über die Bühne, beziehungsweise über die Strassen, Wiesen, Beizlis und so weiter gegangen. 770 Einwohner zählt die kleine Gemeinde im unteren Fricktal. Rund 1000 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz. Mobilisiert wurden also auch Freunde und Verwandte über die Dorfgrenzen hinaus. Für die viel gelobte Dekoration des Dorfes wurden rund 100 Kubikmeter Holz verbaut. Holz, das die Gemeinde Hellikon zur Verfügung gestellt hatte.

Zu einem der vielen Festhighlights gehörte unbestritten auch der Seilpark. Hier musste derjenige, der sich in schwindelerregender Höhe über schwankende Verbindungen von Baumstamm zu Baumstamm fortbewegen wollte, viel Zeit aufwenden. Vom Anstehen bis man wieder festen Boden unter den Füssen hatte, benötigte es rund zwei Stunden. Nicht ganz so lange, dafür genauso spektakulär war das 20-minütige Feuerwerk in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Den Festbesuchern standen die öffentlichen Verkehrsmittel gratis zur Verfügung. Sie wurden so gut genutzt, dass zusätzliche Postautos aufgeboten werden mussten. Imposant sind auch die Zahlen rund um das kulinarische Vergnügen. 102 50-Liter- sowie 90 20-Liter-Fass Bier, 1300 Flaschen Wein, 3500 Fackelspiesse, 440 Kilogramm Brot, 450 Kilogramm Raclettekartoffeln, 300 Kilogramm Raclettekäse, 1,6 Tonnen Fleisch, 450 Kilogramm Pommes frites, 1700 Brötli, 2000 Portionen Penne, rund 15 000 Mineralwasser (Halbliterflaschen) und 250 Torten wurden konsumiert. Trotz der grossen Besucherzahl und einem entsprechenden Andrang auf das Verpflegungsangebot habe es nie einen Engpass gegeben. Der Nachschub an Waren habe bestens geklappt, so Kurt Hasler. Nicht aufgelistet werden können die vielen Stunden und Tage, welche das OK und die Helfer investiert haben. Der Erlös des Dorfestes geht je zur Hälfte an die Vereine und die Gemeinde.