Fehlende Impulse aus den USA - Finanzwerte unter Druck

Schweizer Börse in Zürich

Schweizer Börse in Zürich

Der Schweizer Aktienmarkt hat mit leichteren Notierungen geschlossen. Dabei konnte sich der Leitindex SMI zu keiner Zeit in die Gewinnzone vorarbeiten. Er verlor zum Handelsschluss 0,96 Prozent auf 5077,62 Punkte. Der breite SPI schloss 0,97 Prozent tiefer bei 4222,55 Einheiten.

Dies lag nicht zuletzt an fehlenden Impulsen aus den USA. Die Wall Street blieb wegen des Feiertags "Presidents' Day" geschlossen und Konjunkturdaten waren ebenfalls Mangelware. Finanztitel standen am Berichtstag grossenteils unter Druck.

So litten Swiss Life (-4,4 Prozent auf 49.44 Franken) unter neuen Sorgen um die Bilanzstärke des Unternehmens. Swiss Re (-5,2 Prozent auf 18.01 Franken) gingen als Schlusslicht im SMI/SLI aus dem Handel.

Diese Woche informiert der Rückversicherer über die Details des Jahresabschlusses und wird die Traktandenliste für die Generalversammlung vorlegen. Dabei erwarten viele Marktteilnehmer nach der Auswechslung des CEO letzte Woche weitere personelle Konsequenzen.

CS (-4,9 Prozent auf 31.20 Franken) verloren ebenfalls deutlich. Händler machten eine Fülle an eher ungünstigen Neuigkeiten dafür verantwortlich. So wurde etwa bekannt, dass ein Schiedsgericht in New York die Grossbank dazu verpflichtet hat, vom Halbleiterhersteller ST Microelectronics für 400 Mio. Dollar ARS-Wertpapiere zurückzunehmen.

Auftrieb erhielten hingegen Givaudan ( 0,5 Prozent auf 824.50 Franken), Synthes ( 0,4 Prozent auf 139.30 Franken), Actelion ( 0,6 Prozent auf 63.30 Franken) und Nestlé ( 0,1 Prozent auf 37.52 Franken).

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