Bauernkalender
FDP-Nationalrat sucht die schönsten Bäuerinnen

Am Casting für den neuen Bauernkalender standen in Reinach 21 Frauen und 7 Männer vor der Jury. Sie alle hoffen mit schweizweit weiteren 300 Bewerbern auf ein Ticket zum definitiven Fotoshooting. Prominentes Mitglied in der Jury: Nationalrat Philipp Müller.

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Casting Bauernkalender mit Philipp Müller
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Casting Bauernkalender mit Philipp Müller in Jury
Casting Bauernkalender mit Philipp Müller in Jury
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Casting Bauernkalender mit Philipp Müller in Jury
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Casting Bauernkalender mit Philipp Müller in Jury

Casting Bauernkalender mit Philipp Müller

Peter Siegrist

Der Schweizer Bauernkalender erscheint jedes Jahr in zwei Ausgaben: eine mit Girls und eine mit Boys. Je ein Titelblatt und für jeden Monat eine Seite. Da wird's eng bei so vielen Kandidaten. ̧Der Ablauf des Castings ist klar geregelt. Die Kandidaten präsentieren sich auf der kleinen Bühne, stellen sich vor und erklären ihren Bezug zur Landwirtschaft, und sie reagieren auf die Fragen der Jury.

Nationalrat in Jury

Die vier Jurymitglieder waren Petra Ackermann, das Juli-Girl im Kalender 2010, der Reinacher Nationalrat Philipp Müller, Ralf Bucher vom Aargauischen Bauernverband und Urs Siegrist vom OK der Festbeiz «Buureland» an der Expo.

«Authentisch, schlagfertig, und sympathisch sollen sie sein», sagte Philipp Müller. Aber auch der Bezug zum Landleben ist ein Kriterium, viele der Bewerberinnen sind aktiv in der Landwirtschaft tätig oder auf einem Bauernhof aufgewachsen. Müller lockte mit seinen humorvollen Fragen und Bemerkungen die Kandidaten aus der Reserve. «Da der Anlass unmittelbar vor meiner Haustüre stattfindet, habe ich gern zugesagt.» Besonders amüsiert habe ihn, sagt Müller, dass seine ironische Bemerkung im Vorfeld, er habe geglaubt, er müsse Kühe bewerten, in den Medien die Runde gemacht hat.

Ausstrahlung, auch erotische

Fotogen sollen sie sein, die Kandidaten und über eine gewisse erotische Ausstrahlung verfügen. Während sich die jungen Männer beim kleinen Fotoshooting auf der Bühne gleich gern mit nacktem Oberkörper und irgendwelchen landwirtschaftlichen Requisiten in den Händen zeigten, mussten die Frauen auch Fragen nach ihren Grenzen für ein späteres Shooting beantworten. «Aufnahmen in Unterwäsche wären für mich OK», sagte da Salome, während Lea auch «mit oben ohne» kein Problem hätten. Aline präzisierte: «Aufnahmen in Dessous wären noch möglich, aber für mehr, da brauchte ich wohl zuerst ein bis zwei Bier, Erotisches liegt mir eigentlich weniger».

Entscheid fällt heute

Unter der Anleitung eines Fotografen mussten die Kandidatinnen und Kandidaten gleich auf der Bühne für einige Bilder posieren. So bekam die Jury auch gleich einen Eindruck, wie die jungen Leute sich vor der Kamera bewegen. Auch das zahlreiche Publikum im Zelt stellte rasch Unterschiede fest. Während einzelne Frauen sich im T-Shirt präsentieren, setzen sich andere bereits etwas freizügiger, im eng anliegenden Top auf die Strohballen und lächelten dem Fotografen verführerisch in die Linse.

Die Jury hat am Samstag ihre Bewertungen abgegeben, einen Entscheid fällen die Verantwortlichen des Kalenderteams erst heute Montag. Eine Zusicherung durften die jungen Leute, die sich in Reinach präsentierten mit nach Hause nehmen. Sandrine Mohr vom Bauernkalender hat ihnen zugesichert, dass fünf von ihnen eine Runde weiter kommen, und dass am Schluss eine oder einer den Sprung in den Kalender 2011 schaffen wird.