Yen Duong

Sie strahlen, die FCB-Spieler, als wären sie gerade Meister geworden. Grund für das Strahlen ist aber nicht der Meistertitel, der zumindest diese Saison ohnehin nicht in Sichtweite ist, sondern vielmehr eine Imagekampagne. Die Stadtreinigung des Tiefbauamts Basel-Stadt und das Amt für Umwelt und Energie lancieren nämlich gemeinsam mit dem FC Basel eine Kampagne gegen Littering.

Ziel der Aktion ist es, mehr Menschen zu einem umweltgerechten Abfallverhalten zu motivieren. Somit engagiert sich der FCB erstmals im Rahmen einer Plakataktion mit den Mitarbeitenden der Stadtreinigung beim Einsatz gegen das Littering. «Wir erhoffen uns von dieser Partnerschaft und Solidarisierung eine grosse Breitenwirkung in der Bevölkerung. Nicht nur der Bebbi allgemein, sondern der FCB-Fan im Besonderen trägt Sorge zu seiner Umwelt», sagte gestern der Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels bei der Präsentation der Kampagne. Und der Umweltdirektor Christoph Brutschin ergänzte: «Und wer könnte die Leute besser sensibilisieren als der FCB?»

Auch Kinowerbung

Im ersten Teil der Kampagne, die bis Anfang 2010 dauert, steht die Arbeit der Stadtreinigung im Vordergrund. Die Mitarbeitenden der Stadtreinigung werden von den FCB-Spielern auf verschiedenen Plakatsujets wie «Fairplay im Zusammenspiel» oder «1:0 für eine saubere Stadt» unterstützt. «Die Stadtreiniger leisten eine Arbeit, die wir gar nicht genug wertschätzen können», meinte Bernhard Heusler, Delegierter des FCB-Verwaltungsrates.

Im Frühling 2010 wird die Kampagne mit weiteren bekannten Persönlichkeiten aus dem kulturellen Bereich erweitert. Sie wird in diesem zweiten Teil auch abfallwirtschaftliche Themen wie beispielsweise das Recycling aufgreifen. Zudem ist in der Zeit von November bis Februar 2010 in den Basler Kinos Diawerbung zu sehen. Die Kampagne kostet insgesamt rund 160 000 Franken. «Die FCB-Spieler arbeiten dabei unentgeltlich, aber nur als Fotomodell», sagte Heusler lachend.

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