Jeff Saibene
FC Aarau wieder im Kampf um den Titel zurück

Der FCAarau bleibt in der heimischen Arena weiter eine Macht und schickt nach Zürich nun auch YB mit einer bösen Packung nach Hause: 6:2 - so hoch hat der FCZ seit vier Jahren nicht mehr verloren. Aaraus Ziel bleibt damit unverändert: Meister.

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Jeff's Corner Jeff Saibene, hat der FC Aarau keinen Stolz?Jeff Saibene: Diese Frage stellt sich nach der schlechten Leistung in der zweiten Halbzeit gegen Xamax tatsächlich. Ehrgefühl und Stolz haben die Spieler wahrscheinlich schon, aber sie haben diese Tugenden nicht gezeigt. Das gibt mir zu denken. Das Ganze ist ein mentales Problem. Ist es einigen Aarauer Spielern zu wohl?Saibene: Wahrscheinlich ist das so. Es liegt an mir, dies möglichst schnell zu ändern. So gehts jedenfalls nicht weiter. Greifen Sie während der Trainingseinheiten in dieser Woche zum Zuckerbrot oder zur Peitsche?Saibene: Schwierig zu sagen. Ich frage mich, ob es für die Peitsche der richtige Zeitpunkt ist. Ich werde Klartext sprechen und in dieser Woche viele Einzel- und Gruppengespräche führen. Ich bin von einigen Spielern sehr enttäuscht und fordere sie unmissverständlich auf, Verantwortung zu übernehmen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wie erklären Sie die schwache Leistung von Captain Sandro Burki?Saibene: Zu Leistungen einzelner Spieler nehme ich in der Öffentlichkeit keine Stellung. Nur so viel: Ich werde sicherlich auch mit Burki unter vier Augen sprechen müssen. Er ist im Auswärtsspiel gegen St. Gallen allerdings gesperrt. Vielleicht tut ihm die Pause ganz gut. Wer spielt anstelle von Burki?Saibene: Das weiss ich noch nicht. Das ist für mich jetzt auch nicht das Hauptthema. Das Spiel in St. Gallen wird für den FC Aarau zu einem Charaktertest. Die Spieler müssen sich endlich wehren und dürfen Fehlentscheide von Schiedsrichtern nicht länger als Alibi für ihre schwachen Leistung nehmen.

Jeff's Corner Jeff Saibene, hat der FC Aarau keinen Stolz?Jeff Saibene: Diese Frage stellt sich nach der schlechten Leistung in der zweiten Halbzeit gegen Xamax tatsächlich. Ehrgefühl und Stolz haben die Spieler wahrscheinlich schon, aber sie haben diese Tugenden nicht gezeigt. Das gibt mir zu denken. Das Ganze ist ein mentales Problem. Ist es einigen Aarauer Spielern zu wohl?Saibene: Wahrscheinlich ist das so. Es liegt an mir, dies möglichst schnell zu ändern. So gehts jedenfalls nicht weiter. Greifen Sie während der Trainingseinheiten in dieser Woche zum Zuckerbrot oder zur Peitsche?Saibene: Schwierig zu sagen. Ich frage mich, ob es für die Peitsche der richtige Zeitpunkt ist. Ich werde Klartext sprechen und in dieser Woche viele Einzel- und Gruppengespräche führen. Ich bin von einigen Spielern sehr enttäuscht und fordere sie unmissverständlich auf, Verantwortung zu übernehmen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wie erklären Sie die schwache Leistung von Captain Sandro Burki?Saibene: Zu Leistungen einzelner Spieler nehme ich in der Öffentlichkeit keine Stellung. Nur so viel: Ich werde sicherlich auch mit Burki unter vier Augen sprechen müssen. Er ist im Auswärtsspiel gegen St. Gallen allerdings gesperrt. Vielleicht tut ihm die Pause ganz gut. Wer spielt anstelle von Burki?Saibene: Das weiss ich noch nicht. Das ist für mich jetzt auch nicht das Hauptthema. Das Spiel in St. Gallen wird für den FC Aarau zu einem Charaktertest. Die Spieler müssen sich endlich wehren und dürfen Fehlentscheide von Schiedsrichtern nicht länger als Alibi für ihre schwachen Leistung nehmen.

Das goldene Tor für die Ostschweizer erzielte der kurz zuvor eingewechselte Pa Modou Jagne zehn Minuten vor Schluss.

Strafraumszenen waren auf beiden Seiten vor 12'800 Zuschauer über weite Strecken der Partie Mangelware. Das Heimteam war zwar mehrheitlich im Ballbesitz, trat aber insbesondere in der ersten Halbzeit nicht zwingend und zu wenig entschlossen auf. Die gefährlichste Torchance bot sich Aarau nach einem Konter im Anschluss an einen Eckball des Heimteams, doch Aco Stojkov scheiterte nach einem Sololauf über das halbe Feld an St. Gallens Goalie Daniel Lopar.

Auch in der zweiten Halbzeit fand St. Gallen lange Zeit kein Mittel, um die Aarauer Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. Wie schon vor Wochenfrist gegen Bellinzona taten sich die Espen gegen ein schwächer eingestuftes Team lange Zeit schwer. Den erlösenden Treffer für die Ostschweizer erzielte der eingewechselte Pa Modou Jagne in der 81. Minute. Der Mittelfeldspieler aus Gambia hämmerte den Ball nach Vorarbeit von Zé Vitor aus kurzer Distanz in die Maschen.

Aarau ist damit auch nach der siebenten Runde Träger der roten Laterne. Einmal mehr gelang es dem Team von Jeff Saibene nicht, im Angriff wirksam in Erscheinung zu treten. Die Absenzen der Offensivspieler Bengondo, Kioyo (beide verletzt) und Burki (gesperrt) wogen zu schwer.

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