Abgegeben wurden vor allem Armeewaffen vom Langgewehr über Karabiner bis zu Sturmgewehren und Ordonnanzpistolen aller Art und jeden Alters. Insgesamt wurden 302 Schusswaffen aus Armeebestand abgegeben, darunter auch Raritäten wie Vetterligewehre und Waffen, die im 2. Weltkrieg von deutschen und amerikanischen Soldaten benutzt worden waren.

Auch bei den insgesamt 157 abgegebenen privaten Schusswaffenwaffen war alles dabei, was Waffenschmiede im Laufe ausgetüftelt haben von der «Pump-Action» über Jagdwaffen, Pistolen bis zu Western-Revolvern, Sportwaffen und Miniaturwaffen, die durchaus tödlich sein konnten. Wie sorglos mit Waffen umgegangen wird, zeigte sich unter anderem am Umstand, dass rund zwei Dutzend der abgegebenen Waffen geladen waren.

Neben den Schusswaffen wurden 340 Bajonette, Dolche, Messer sowie Hieb- und Stichwaffen ins Zeughaus gebracht. Ein älterer Herr kam zudem vorbei und meldete, er habe in seinem Gartenhaus seit Jahren noch eine Handgranate liegen.

Der Aktionstag zur Abgabe von Waffen wird künftig regelmässig durchgeführt werden. Weiterhin können Waffen aber jederzeit im Waffenbüro der Kantonspolizei Basel-Stadt im Spiegelhof abgegeben werden. Sie werden anschliessend fachgerecht vernichtet, so dass sie nicht mehr in den Verkehr gelangen können.