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Familiendrama Höngg: Tochter mit Axt erschlagen

Vater tötet 16-jährige Tochter

Vater tötet 16-jährige Tochter

An der Rütihofstrasse in Zürich Höngg spielte sich am Montag Abend ein Drama ab: Im Streit ging der 51-jährige S.R. auf seine Tochter S. los und erschlug sie.

Streit war an der Tagesordnung. Dann eskalierte der Konflikt, der Vater griff zur Axt: Er erschlug seine 16-jährige Tochter in der Wohnung in Zürich Höngg. Kurz vor dem Tod wurde die Jugendliche beim Klauen erwischt.

An der Rütihofstrasse in Zürich Höngg spielte sich am Montag Abend ein Drama ab. Im Streit ging der 51-jährige S.R. auf seine Tochter S. los und erschlug sie.

Mit den Worten «Ich habe meine Tochter getötet» rief der Pakistaner daraufhin die Polizei an. Der mit der herbeigeeilte Notarzt konnte bei ihr nur noch den Tod feststellen, während die Polizei den Vater an einer naheliegenden Bushaltestelle widerstandslos festnehmen konnte.

Eine junge Anwohnerin will am Tatort durch die offene Wohnungstür die Leiche sowie eine danebenliegende Axt oder einen Hammer gesehen haben.

Beim Klauen erwischt

Wie Marco Cortesi, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, gegenüber Tele M1 sagte, riss das Mädchen nur zwei Wochen vor der Tat von zu Hause aus um bei ihrem Freund einzuziehen. Ob das bei den Streitigkeiten eine Rolle gespielt hat, ist noch offen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet, dass die 16-Jährige am Montag bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde. Der gestohlene Gegenstand war von geringem Wert.

Behörden seit 2007 involviert

Weiter berichtet der TA, dass die Eltern offenbar mit der Erziehung überfordert waren. Seit 2007 erhielten die Kinder einen Beistand der Vormundschaftsbehörde. Zwei der Töchter schwänzten regelmässig die Schule, eine Tochter lebte deshalb in einem Heim. Verschiedene Anwohner berichteten den Medien, dass aus der Wohnung der 6-köpfigen Familie immer wieder lauter Streit zu hören war. Beim Streit der zum Tod der 16-Jährigen führte, erschlug der Vater sein Kind laut «Blick» mit einer Axt.

Nun sitzt der Vater ihn Haft. Ob er da bleibt, wird nun der Haftrichter in den nächsten zwei Tagen entscheiden. (SDA/mik/cbk)

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