Drogenfund

Fahnder stellen vor Italien mehr als 42 Tonnen Cannabis sicher

Das Cannabis war offenbar für den Markt in Westeuropa bestimmt

Das Cannabis war offenbar für den Markt in Westeuropa bestimmt

Auf einem Frachtschiff im Mittelmeer sind mehr als 42 Tonnen Cannabis beschlagnahmt worden. Das gab die französische Zollfahndung bekannt. Sie war bei der Verfolgung der Drogenlieferung massgeblich beteiligt und forderte italienische Kollegen zum Zugriff auf.

Die Drogen wurden auf dem 110-Meter-Frachter "Aberdeen" aufgespürt, der unter der Flagge Togos mit einer libanesischen Führungscrew und Matrosen aus Indien und Syrien vor Sizilien unterwegs war. Der Marktwert wird auf 145 Millionen Franken veranschlagt.

Die 15 Besatzungsmitglieder wurden den italienischen Justizbehörden übergeben. Die Fahnder gehen davon aus, dass eine derartig grosse Menge Cannabis nicht ohne Wissen der Crew an Bord eines Schiffes verladen werden kann.

Den Ermittlern zufolge stammt das Cannabis vermutlich aus Marokko. Es sollte über einen Hafen im Osten des Mittelmeers zur Belieferung Westeuropas weiter verladen werden.

Ähnlich grosse Drogenfunde sind selten. Im Februar 2007 wurden im Hafen von Antwerpen in Belgien 45 Tonnen Cannabis beschlagnahmt, im Februar 1990 in Rotterdam in den Niederladen eine ebenso grosse Menge.

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