Spanair-Absturz

Experten klären Ursachen von Spanair-Absturz mit 154 Toten

Eine Spanair-Maschine (Archiv)

Eine Spanair-Maschine (Archiv)

Knapp ein Jahr nach dem Absturz einer Spanair-Maschine auf dem Madrider Flughafen mit 154 Toten sind die Ursachen weitgehend geklärt. Das Unglück sei in erster Linie auf einen Fehler der Piloten und eine technische Panne zurückzuführen, ergab eine Untersuchung.

Den Untersuchungsbericht legte eine Expertenkommission der spanischen Luftfahrtbehörde in Madrid vor.

Die Piloten, die damals unter den Toten waren, hätten es versäumt, vor dem Start der Maschine vom Typ MD-82 die Vorflügel und Landeklappen auszufahren. Sie hätten die Position dieser Auftriebhilfen auch nicht überprüft.

Die für diesen Fall vorgesehene Alarmvorrichtung, die die Cockpitbesatzung auf die falsche Position der "slats" (Vorflügel) und "flaps" (Landeklappen) hätte hinweisen müssen, funktionierte nicht.

Die Maschine der spanischen Fluggesellschaft war am 20. August 2008 unmittelbar nach dem Start in einem Flusstal neben dem Flughafen Barajas zerschellt und in Flammen aufgegangen. 154 Menschen starben in den Trümmern. 18 Insassen überlebten schwer verletzt. Die Maschine hatte von Madrid nach Gran Canaria fliegen sollen.

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