Bombenalarm

Evakuierungen öffentlicher Gebäude wegen Bombendrohungen in Polen

Spitalangestellte in Polen nach der Evakuierung wegen Bombendrohung

Spitalangestellte in Polen nach der Evakuierung wegen Bombendrohung

Wegen Bombendrohungen gegen öffentliche Einrichtungen in Polen sind am Dienstag zahlreiche Gebäude evakuiert worden. Die Drohungen, die sich später als falscher Alarm entpuppten, richteten sich gegen 21 Institutionen, wie Innenminister Bartlomiej Sienkiewicz mitteilte.

Allein 300 Menschen wurden nach Polizeiangaben aus dem Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt Warschau in Sicherheit gebracht. Zudem sei der Zugang zu vier grossen Spitälern in der Hauptstadt gesperrt gewesen. Rund 500 Menschen waren von der Evakuierung eines Spitals in der südlichen Stadt Kattowitz (Katowice) betroffen.

Nach Medienberichten gingen die Drohungen per E-Mail an die verschiedenen Institutionen, offenbar stammten sie von demselben Absender. In den Mails wurde demnach für 12.00 Uhr mittags eine Explosion angekündigt. Laut dem Fernsehsender TVN24 gingen die Drohungen von einer Gruppe namens "Anonymo" aus, die für das Versenden der E-Mails Server im Ausland nutzte.

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