Für den Weltrekord habe es dieses Mal aber nicht gereicht, sagte eine Sprecherin der Veranstaltung am Sonntag. Meier selbst hatte ihn im vergangenen Jahr mit einem 1054-Kilogramm-Kürbis der amerikanischen Konkurrenz abgeluchst. Vergangenes Wochenende war Meier zudem zum sechsten Mal zum Schweizermeister im Kürbiswiegen gekürt worden.

Das Kürbiswiegen in deutscher und internationaler Konkurrenz ist traditionell Teil der Kürbisausstellung am Residenzschloss in Ludwigsburg. Die dicken Kürbisse bleiben nun bis zum Schlachtfest am 8. November in Ludwigsburg.

Zum Essen seien sie allerdings nicht geeignet, da sie aus viel Wasser bestünden, sagte die Sprecherin. "Sie schmecken nach nicht viel und haben eine sehr dicke Haut."

Stattdessen würden die Kürbisse geöffnet, um an die Samen zu kommen, die für viel Geld gehandelt würden. "Zum Teil werden mehrere Hundert Euro pro Samen gezahlt." Das Fleisch dagegen werde als Düngemittel verwendet oder an Tiere verfüttert.